Dies ist die Geschichte vom Nikolasi Osterhasi, dem kurz vor Ostern alle Eier gestohlen wurden.
Nikolasi hat 2011, wie schon seit über 40 Jahren, seine Eierbestellung fürs Osterfest bei der KIM in Neukirchen aufgegeben. Ich vergaß, der Betrieb nennt sich seit 1992 ja Eifrisch GmbH, sind aber weitgehend die gleichen Hühner geblieben. Er holt den Karton Eier jedes Jahr genau 4 Wochen vor Gründonnerstag persönlich dort ab. Ihm bleibt dann genügend Zeit, die Eier zu färben oder anzumalen, um sie pünktlich zum Osterfest zu verstecken.
Doch dieses Jahr geschah etwas Schreckliches. Nikolasi betrat auf dem Heimweg von der Eifrisch GmbH kommend gerade den Neukirchner Wald, als sich ihm zwei vermummte, finstere Gestalten in den Weg stellten und die Herausgabe der Eier verlangten. Nikolasi weigerte sich, die Diebe waren aber zu zweit, überwältigten ihn und stahlen ihm die Eier. Eigentlich wäre das nicht so schlimm, da Osterhasi gegen Diebstahl versichert ist und die Versicherung den Schaden ersetzen würde. Doch leider kann ihm die KIM äh Eifrisch kurzfristig keine neuen Eier mehr liefern. Bis Ostern sind alle Eier schon vorbestellt und zusätzlich keine mehr lieferbar. Die Hennen legen schon bis zur Leistungsgrenze.
So bleibt Nikolasi Osterhasi nichts anderes übrig, als sich auf die schier hoffnungslose Suche nach den Eierdieben zu begeben, um sich die Eier zurückzuholen.
Dabei könnt Ihr ihn unterstützen. Am besten begebt Ihr Euch zum Neukirchner Wald, dorthin wo der schreckliche Raubüberfall geschah. Eins vergaß ich noch zu erwähnen. Nikolasi ist es im Handgemenge mit den Räubern gelungen, ein Loch in den Karton zu nagen. Falls die Eierdiebe das nicht bemerkt haben, könnten Euch herausgefallene Eier eine Spur zum Versteck der Diebe weisen.
Wenn Ihr Nikolasi Osterhasi bei der Suche helfen wollt, begebt Euch mit genügend Licht (Stirn- und Taschenlampen aller Art) und möglichst in Begleitung von Erwachsenen an den Rand des Neukirchner Waldes bei N 50° 46.290 und E 012° 51.130. Sucht hier nach den im Handgemenge herausgefallenen „Eiern“ und folgt dann der „Eier“-Spur. Parken könnt Ihr das Cachermobil bei N 50° 46.370 und E 012° 51.240.
Erfahrene Cacher sollten die ca. 2,5 km (Auto-Cache-Auto) in 1,5 Stunden bewältigen.
Dieser Cache ist speziell für Eltern oder Großeltern mit Kindern gedacht. Es wurde bewusst auf gefährliche Klettereien oder Action verzichtet, geht aber streckenweise über Stock und durch Gestrüpp. Selbstverständlich kann auch jeder ohne Kinder den Cache absolvieren.
Na dann viel Glück beim „Eier“-Suchen.
Hier noch ein paar wichtige Hinweise
Weiße „Eier“ = Ihr seid auf dem richtigen Weg.
Gelbe „Eier“ = Sucht in der Nähe nach einem roten „Ei“ oder dem „Spiegelei“.
Rote „Eier“ = Sucht den versteckten Hint.
„Spiegelei“ = Das Finale ist ganz in der Nähe.
Blaue "Eier" = Hier geht es nur zurück.
Zäune müssen keine überstiegen und Gebäude nicht betreten werden. Es muss auch nichts um- oder ausgegraben werden. Wie jeder weiß, sind Eier leicht zerbrechliches Gut, also geht mit den Stationen bitte sorgfältig um (Keine Gewalt anwenden!) und gebt Bescheid, falls doch etwas kaputt geht. Es geht auf Wegen bzw. Pfaden, zu manchen Stationen und zum Finale auch querwaldein, will heißen, durch Brombeergestrüpp und Brennnesselein, besonders auf dem Weg von S4 zu S5 und von S6 zu S7. Was im Winter eine Allee ist ähnelt im Sommer eher einem Urwald. 
Als Hilfsmittel braucht Ihr:
- Taschenlampe mit genügend Leuchtdauer
- GPS-Gerät
- wetter- bzw. nach Regen auch wasserfestes Schuhwerk und lange Hosen !dringend angeraten! 
- Zettel, Stift
Leider ist es kein Rundweg geworden. Dafür findet ihr im Logbuch die Koordinaten eines Bonus -GC2R9F7- für den Rückweg.
Erstausstattung:
Logbuch mit Stift - Erstfinderschnaps - diverse ÜEier-Sammelfiguren - Einsiedler Pkw-Modellserie - TB Brotbüchse
Tauscht fair! Wer etwas rausnimmt, sollte auch etwas reinlegen.