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125 Jahre Traditional Cache

This cache has been archived.

de_musgo: Das Jubiläumsjahr ist ja nun vorbei...also ab ins Archiv

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Hidden : 4/3/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Diesen Cache legte ich anlässlich des Jubiläums "125 Jahre Bosch" und dem 150. Geburtstag von Robert Bosch im Jahr 2011 aus.


Am 28.07.2011 wurde der Cache von Bühlertal nach Bühl umgezogen um Ihn auch weniger gelenkigen Cachern zugänglich zu machen. Auch hier muß das Werksgelände nicht betreten werden. Es können aber vermehrt LKW-Muggels vor Ort sein um Ihre Pause zu machen, daher tarnt bitte den Cache wieder gut

Der Anfang in Stuttgart



Am 15. November 1886 eröffnete Robert Bosch in Stuttgart mit einem Mitarbeiter und einem Lehrling die „Werkstätte für Feinmechanik und Elektrotechnik“. Die Wahl fiel auf Stuttgart wegen der wirtschaftlichen Aussichten und den Wohnort seiner Verlobten, die ganz in der Nähe in Obertürkheim lebte. Anfänglich beschäftigte Robert Bosch sich mit dem Bau und der Installation elektrotechnischer Geräte aller Art, darunter Telefonanlagen und elektrische Wasserstandsfernmelder. Bald war das Betriebskapital von 10 000 Mark, das aus dem väterlichen Erbe und eigenen Ersparnissen stammte, aufgebraucht. Nur ein Bankkredit, für den die Verwandtschaft gebürgt hatte, hielt den Betrieb über Wasser. Die bescheidenen Erträge investierte Robert Bosch zumeist in neue Maschinen. Bis 1900 stieg die Mitarbeiterzahl auf fast 40 an. Den Umsatz sicherten die Übernahme von Installations-, Wartungs- und Reparaturarbeiten elektrotechnischer Geräte und Anlagen. Die Elektrifizierung Stuttgarts im Zeitalter der Industrialisierung kam Bosch dabei entgegen. Besonders ein Produkt wurde schnell zum wichtigsten Standbein des jungen Unternehmens: der Magnetzünder.

Bosch

Im Bild: Robert Bosch 1941 (Foto: Bosch)

Der Weg zum internationalen Unternehmen



1887 fertigte Bosch erstmals auf Kundenwunsch einen Magnetzündapparat nach dem Vorbild eines Produkts der Maschinenfabrik Deutz in Köln. Bosch verbesserte die Konstruktion der Magnetzündung entscheidend und hatte mit diesem Produkt erste wirtschaftliche Erfolge. Die Magnetzündung diente zur Erzeugung eines elektrischen Funkens, der das Gasgemisch in einem stationären Verbrennungsmotor zur Explosion brachte.
1897 gelang es Bosch erstmals, einen solchen Magnetzünder an einen Kraftfahrzeugmotor zu adaptieren. Mit diesem zuverlässigen Zündsystem löste er eines der größten technischen Probleme der noch jungen Automobiltechnik. Gleichzeitig markierte diese Innovation den Beginn der Erfolgsgeschichte als Kraftfahrzeugzulieferer. Bereits 1901 konnte Bosch seine erste eigene Fabrik mit 45 Mitarbeitern in Betrieb nehmen.
Ab 1898 dehnte Bosch sein Geschäft in weitere Länder Europas aus, zunächst nach Großbritannien und in den Folgejahren in weitere europäische Länder wie Frankreich, Österreich und Ungarn. In den USA eröffnete Bosch 1906 die erste Niederlassung und 1912 die erste Fabrik. Im Jahr 1913 verkaufte Bosch seine Produkte auf allen Kontinenten und erwirtschaftete rund 88 Prozent des Umsatzes außerhalb Deutschlands. Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs im Sommer 1914 war für Bosch eine Katastrophe. Die wichtigsten Auslandsmärkte fielen mit einem Schlag größtenteils weg und die meisten Kriegsgegner Deutschlands beschlagnahmten das Bosch-Vermögen – neben den materiellen Werten auch die Schutzrechte wie die Patente und Marken.
Nach dem Ersten Weltkrieg brachte Bosch zahlreiche Innovationen für das Auto auf den Markt: 1921 das Horn, 1926 den Scheibenwischer und 1927 die Dieseleinspritzung und das Servobremssystem. Unter dem Eindruck der schweren wirtschaftlichen Krisen ab Mitte der 1920er Jahre, insbesondere 1926 in der Kraftfahrzeugindustrie, initiierte Robert Bosch in seinem Unternehmen einen konsequenten Modernisierungs- und Diversifizierungsprozess, um die Produktivität zu steigern und die Abhängigkeit von der Automobilindustrie zu verringern. In wenigen Jahren gelang es, das Unternehmen vom handwerklich produzierenden Kraftfahrzeugzulieferer zum modernen und weltweit tätigen Elektrotechnik-Konzern umzubauen. (Quelle: Bosch „R. Bosch – Leben und Werk“)

Werk Buehl
Im Bild: das Werk Bühl (Foto: Bosch)

Im badischen Bühlertal befindet sich der Sitz des Bosch-Geschäftsbereichs Electrical Drives. Der Bereich beschäftigt in Deutschland 4 300 Mitarbeiter, davon 3 400 im Werk Bühl. Die Geschäftsleitung sowie Teile des Entwicklungsbereichs sind in Bühlertal angesiedelt; dort arbeiten 800 Beschäftigte.

Additional Hints (Decrypt)

Va qre Zvggr

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)