Hier kommt die Kohle der Steckdose näher
An diesem Ort erlebt man einen Ausblick auf die „neue“ Hambachbahn.

Die bisherige Trasse der Hambachbahn verläuft auf ca. 9 km durch das Abbaugebiet und wird 2014 vom Tagebau in Anspruch genommen. Um die Bahnstrecke auch weiterhin nutzen zu können, muss sie nach Süden verlegt werden. Die neue Trasse beginnt weiterhin beim Kohlebunker östlich der Ortslage Niederzier und verläuft nach Süden. Im Bereich der L 257 zwischen Arnoldsweiler und Morschenich schwenkt sie nach Osten. Hier wird eine Parallellage mit der zukünftigen A 4n und der DB-Strecke Köln – Aachen erreicht. Bei Kerpen-Manheim dreht die Trasse in Richtung Norden und verläuft um das Waldgebiet Steinheide herum. In Höhe des Kreuzungsbauwerkes mit der K 34 bei Mönchskaul mündet die Neubaustrecke in die vorhandene Hambachbahn. Die Gesamtlänge der zu verlegenden Hambachbahn beträgt ca. 15 km.
Verlauf der Bauarbeiten
Die neue Trasse der Hambachbahn wird vollständig in einem etwa 8 bis 15 m tiefen Einschnitt hergestellt. Sie wird zweigleisig, elektrifiziert und mit neuester Signal- und Stellwerkstechnik ausgestattet sein.
Nach der Baufeldfreimachung und den notwendigen archäologischen Untersuchungen werden zunächst die Brückenbauwerke errichtet. Anschließend beginnt der umfangreiche Aushub der überschüssigen Erdmassen. Nach der Herstellung des Erdbauplanums und der Entwässerungseinrichtungen werden die Signalkabel verlegt, die Fahrleitungsmaste gesetzt und die Hochbauten für die Signaltechnik errichtet. Der Gleisoberbau erfolgt von der Schiene aus. Insgesamt werden Bauleistungen im Gesamtvolumen von 113 Mio. Euro vergeben. Die Bauarbeiten werden sich voraussichtlich bis 2013 erstrecken.
Anschließend erfolgt der Rückbau der alten Bahnstrecke.
Auch während des Umschlusses der neuen Hambachbahn an die vorhandenen Gleise im Kohlebunker Hambach wird die Kohleförderung kontinuierlich aufrechterhalten.
Quelle: ein Rheinisch Westfälisches Energieversorgungsunternehmen
Viel Spaß beim loggen...
Ich würde mich über aktuelle Fotos vom "Bauzustand" der Trasse freuen...