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Albwasser #12 Mystery Cache

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Havarius:
Da hier keine Wartung durch den Owner durchgeführt wurde, archiviere ich das Listing.

Wolfgang / Havarius
Volunteer Reviewer for Geocaching.com

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Hidden : 4/9/2011
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Pumpwerk Lautern


Ein einfacher unknown, der dich in den kleinen Ort Lautern führen und dir eine der historischen Pumpstationen der Albwasserversorgung aus dem 19. Jahrhundert zeigen soll.



Dieses Pumpwerk der einstigen "Albwasserversorgung Gruppe IV" pumpte einst das Wasser aus dem Quelltopf der kleinen Lauter welches zur Versorgung der Ortschaften Bermaringen, Bollingen, Böttingen, Dornstadt, Scharenstetten, Temmenhausen, Tomerdingen und Weidach diente.
Das Pumpwerk hat noch heute seine Pumpenanlage. Das zum Antrieb der Pumpe verwendete Wasserrad wurde aber bereits vor Jahrzehnten durch eine Turbine ersetzt.
Die Anlage wurde in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts durch ein neues Pumpwerk abgelöst, das man nahe der Lauterer Kirche noch entdecken kann.

Bis in die späten 60er Jahre des 19. Jahrhunderts musste Wasser in niederschlagsarmen Zeiten mühsam per Ochsen- oder Pferdefuhrwerk aus dem Tal geholt werden, um die Ortschaften auf der Alb versorgen zu können. Mit wachsender Bevölkerung und intensiverer Landwirtschaft wuchs die Wassernot zusätzlich. Während zentrale Behörden wenig Anlass sahen, die Situation zu ändern und die Bürger die Situation als gottgegeben hinnahmen, legte ein gewisser Karl Ehmann dem königlichen Ministerium des Innern anno 1866 unaufgefordert einen "Plan zur Versorgung der wasserarmen Ortschaften der Württembergischen Alb mit fließendem Trink- und Nutzwasser" vor. Ehmanns Plan fand Zustimmung und wurde den Gemeinden per Erlass zur Annahme empfohlen. Zunächst sollten 60 Gemeinden, aus Gründen der Wirtschaftlichkeit zu acht Versorgungsgruppen zusammengelegt, mittels im Tal stehender wasserradgetriebener Pumpwerke ihre Wasserversorgung erhalten. Weitere Informationen findet Ihr unter GC2GDJ5 (Albwasser #1)

Die sog. Einöde (geschlossene Fläche beisammen liegender bäuerlicher Anwesen) Lautern wurde erstmals 1225 urkundlich erwähnt. Doch bereits 1219 ist ein Ritter Eberhard von Lauterstein auf der nahegelegenen Burg nachweisbar. Ende des 14. Jahrhunderts dürften die Freybergs zu Bach die Burg und den Ort übernommen haben. 1484 traten die Herren von Bernhausen die Nachfolge der Bachs an, verkauften die Lauterner Güter 1516 jedoch an das Kloster Blaubeuren. Erst mit der Aufhebung der altwürttembergischen geistlichen Sonderverwaltung im Jahr 1805 kam die Einöde zum Oberamt Blaubeuren. Seit 1829 galt Lautern als Wippinger Ortsteil. Die förmliche Eingemeindung erfolgte jedoch erst mit der Annahme eines Ortsstatuts im Jahr 1854. Durch die Kreisreform von Baden-Württemberg 1973 wurde die Gemeinde Wippingen Teil des neu gebildeten Alb-Donau-Kreises. Im Zuge der baden-württembergischen Gemeindereform kam der Ort am 1. Oktober 1974 nach Blaustein.

Ihr müsst die offiziellen Wege nicht verlassen ! Weder zum Ermitteln der Final-Koordinaten, noch zum Auffinden der Dose ! Bitte bleibt auf den befestigten Wegen - es handelt sich beim kleinen Lautertal um ein Naturschutzgebiet !

Additional Hints (No hints available.)