Albwasser #12 Mystery Cache
Havarius:
Da hier keine Wartung durch den Owner durchgeführt wurde, archiviere ich das Listing.
Wolfgang / Havarius
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Terrain:
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Size:
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Pumpwerk Lautern
Ein einfacher unknown, der dich in den kleinen Ort Lautern führen
und dir eine der historischen Pumpstationen der Albwasserversorgung
aus dem 19. Jahrhundert zeigen soll.

Dieses Pumpwerk der einstigen "Albwasserversorgung Gruppe IV"
pumpte einst das Wasser aus dem Quelltopf der kleinen Lauter
welches zur Versorgung der Ortschaften Bermaringen, Bollingen,
Böttingen, Dornstadt, Scharenstetten, Temmenhausen, Tomerdingen und
Weidach diente.
Das Pumpwerk hat noch heute seine Pumpenanlage. Das zum Antrieb der
Pumpe verwendete Wasserrad wurde aber bereits vor Jahrzehnten durch
eine Turbine ersetzt.
Die Anlage wurde in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts durch
ein neues Pumpwerk abgelöst, das man nahe der Lauterer Kirche noch
entdecken kann.
Bis in die späten 60er Jahre des 19. Jahrhunderts musste Wasser in
niederschlagsarmen Zeiten mühsam per Ochsen- oder Pferdefuhrwerk
aus dem Tal geholt werden, um die Ortschaften auf der Alb versorgen
zu können. Mit wachsender Bevölkerung und intensiverer
Landwirtschaft wuchs die Wassernot zusätzlich. Während zentrale
Behörden wenig Anlass sahen, die Situation zu ändern und die Bürger
die Situation als gottgegeben hinnahmen, legte ein gewisser Karl
Ehmann dem königlichen Ministerium des Innern anno 1866
unaufgefordert einen "Plan zur Versorgung der wasserarmen
Ortschaften der Württembergischen Alb mit fließendem Trink- und
Nutzwasser" vor. Ehmanns Plan fand Zustimmung und wurde den
Gemeinden per Erlass zur Annahme empfohlen. Zunächst sollten 60
Gemeinden, aus Gründen der Wirtschaftlichkeit zu acht
Versorgungsgruppen zusammengelegt, mittels im Tal stehender
wasserradgetriebener Pumpwerke ihre Wasserversorgung erhalten.
Weitere Informationen findet Ihr unter GC2GDJ5 (Albwasser #1)
Die sog. Einöde (geschlossene Fläche beisammen liegender
bäuerlicher Anwesen) Lautern wurde erstmals 1225 urkundlich
erwähnt. Doch bereits 1219 ist ein Ritter Eberhard von Lauterstein
auf der nahegelegenen Burg nachweisbar. Ende des 14. Jahrhunderts
dürften die Freybergs zu Bach die Burg und den Ort übernommen
haben. 1484 traten die Herren von Bernhausen die Nachfolge der
Bachs an, verkauften die Lauterner Güter 1516 jedoch an das Kloster
Blaubeuren. Erst mit der Aufhebung der altwürttembergischen
geistlichen Sonderverwaltung im Jahr 1805 kam die Einöde zum
Oberamt Blaubeuren. Seit 1829 galt Lautern als Wippinger Ortsteil.
Die förmliche Eingemeindung erfolgte jedoch erst mit der Annahme
eines Ortsstatuts im Jahr 1854. Durch die Kreisreform von
Baden-Württemberg 1973 wurde die Gemeinde Wippingen Teil des neu
gebildeten Alb-Donau-Kreises. Im Zuge der baden-württembergischen
Gemeindereform kam der Ort am 1. Oktober 1974 nach Blaustein.
Ihr müsst die offiziellen Wege nicht verlassen ! Weder zum
Ermitteln der Final-Koordinaten, noch zum Auffinden der Dose !
Bitte bleibt auf den befestigten Wegen - es handelt sich beim
kleinen Lautertal um ein Naturschutzgebiet !
Additional Hints
(No hints available.)
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