
Absterbende Pflanzen versanken im Schlamm und
gerieten unter Luftabschluss.
Wegen des Sauerstoffmangels konnten die
Pflanzenreste nicht völlig verwesen, sondern
verwandelten sich unter Mitwirkung anaerober
Organismen zu Torf.
Die sumpfige Beckenlandschaft senkte sich
über Jahrmillionen ab, wurde vom Meer
überflutet und mit einer Sedimentschicht aus
Sand und Ton überdeckt.
Unter dem Druck der Sedimentschichten und
durch hohe Temperaturen verwandelte sich
der Torf in Braunkohle.
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Tagebau Espenhain
Die Braunkohlenlagerstätte befand sich am Nordostrand des Weißelsterbeckens. Der größere Teil des Gebiets gehörte zur Leipziger-Naunhofer Grundmoränenplatte. Nur am Westrand dieser Hochfläche überbaggerte der Tagebau auf einer Breite von 1000–1500 m die Pleißeaue.
Im Tagebaubereich wurden zwei Flöze abgebaut, das Bornaer Hauptflöz und das Böhlener Oberflöz. Die Flözausbildung war maßgebend vom Relief des prätertiären Untergrunds bestimmt. Über hoch aufragenden Liegendrücken (Tonberge), die z.T. überbaggert wurden, keilte das Hauptflöz auf kurzer Erstreckung aus. Von West nach Ost nahmen die Flözmächtigkeiten, bedingt durch den Anstieg der alten Landoberfläche, generell ab. Im Bornaer Hauptflöz traten einzelne Tonhorizonte und -linsen auf. Das Böhlener Oberflöz enthielt relativ häufig verkieselte Hölzer und Braunkohlenquarzite. Ein Teil dieser verkieselten Hölzer blieb als geologische Sachzeugen erhalten. Einige gut erhaltene Kieselhölzer sind vor dem Naturkundemuseum Leipzig ausgestellt.
Im Braunen Sand über dem Oberflöz traten zahlreiche Lebensspuren auf. Es handelt sich bei diesen Spurenfossilien um Wohn- und Fraßbauten von Krebstieren und Muscheln, die wichtige Rückschlüsse auf Schwankungen der Küstenlinie ermöglichen.
Die eiszeitlichen Geschiebemergel enthielten zahlreiche nordische Geschiebe (Findlinge). In den frühsaalekaltzeitlichen Kiesen der Pleiße und Gösel bei Markkleeberg-Ost befand sich eine bedeutende Fundstätte von mittelpaläolithischen Faustkeilen und reichhaltigen Feuersteinabschlägen. Sie belegt die menschliche Besiedlung des mitteldeutschen Raums vor über 200000 Jahren, d. h. vor der Saalekaltzeit.
An den angegebenen Koordinaten markiert ein Findling den Beginn des Tagebaus Espenhain, der sich seit 1937 von dort aus in die Landschaft grub. Bis 1996 wurden fast 4000 Hektar Land umgepflügt und zahlreiche Dörfer im Einzugsgebiet mussten aufgegeben und ihre Bewohner umgesiedelt werden.
- Aus welchem Material besteht der Findling? Antwort=A
- Miss oder schätze den Umfang des Findlings in Höhe der Informationstafel! Zahl in Metern (abgerundet)=B
- In welchem Jahr wurde der Findling an dieser Stelle aufgestellt? vierstellige Jahreszhal=C
Sende bitte eine E-Mail mit Deinem Geocaching-Nicknamen und dem Text "GC2T0JF Aus einem Land vor unserer Zeit" an A-B-C@neef-online.de, um eine Logerlaubnis zu erhalten.
Zum Beispiel: Quarzporphyr-15-1978@neef-online.de (diese Werte sind natürlich nicht korrekt!)
Entsprechend den Guidelines ist das Foto nur optional, ich würde mich jedoch sehr darüber freuen.


Stalled plants sunk into the mud and got lack
of oxygene.
Therefore their residues could not decay
completely but changed into peat due to the
contribution of unaerobic organisms.
The swampy basins lowered over millions of years,
were flooded by the sea and covered with
sediments of sand and clay. Under the pressure
of this sediment layers and even high temperature
the peat changed into lignite.
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Open Pit Espenhain
The lignite deposit was located at the north shore of the White-Elster-Basin. The major part of this area belonged to the Leipzig-Naunhof base moraine plate. Only at the west rim of this plateau the pit dug the Pleisse meadows in a span of 1000 to 1500 meters. In the area of the pit two seams were mined, the Bornaer main seam and the Böhlener upper seam. The formation of this seams was primary determinated by the relief of the pre-tertiary subsurface. The main seam pinched out at short distances above high looming, partly mined layers of clay. The thickness of the seams shrunk from west to east due to the ascent of the former surface. In the Bornaer main seam single layers and inclusions of clay were found, whereas the Böhlener upper seam often contained silicified wood and lignite quartzite. A few of this silicified wood remained as geological witness. Some well preserved fossilized wood items are exhibited in front of the Leipzig Museum of Natural History..
Numerous traces of life were found in the brown sand of the upper seam. This fossils were identified as living and eating buildings of crustaceans and shells and are important indicators for fluctuations of the shoreline. The glacial slides contained numerous nordic boulders. In the gravel of Pleiße and Gösel near East-Markkleeberg an important locality of hand axes and flintstones from the stone age was discovered. It proves the human settling of the mid-German area 200,000 years ago, in fact before the Saale ice age.
At the specified koordinates a glacial boulder marks the origin of the open pit Espenhain, digging from there through the landscape since 1937. Up to 1996 about 4000 hectares of land were plowed and numerous villages had to be abandoned resettling its inhabitants.
- What material the glacial boulder consists of? Answer=A
- Measure or estimate the boulders perimeter at the height of the information plate! Value in meters (rounded down)=B
- In wich year the glacial boulder was posed there? four-digit year date=C
Please send an E-Mail with your geocaching nickname and the text "GC2T0JF From a land before time" to A-B-C@neef-online.de to receive log permission.
Example: Quarzporphyr-15-1978@neef-online.de (of course these values are not correct!)
Regarding to the guidelines the foto is just optional, but I would be very happy about it.
Quellen / Sources: