Skip to content

Färber und Spinner am Wildbach III Traditional Cache

This cache has been archived.

eigengott: Da hier keine Wartung durch den Owner durchgeführt wurde, archiviere ich das Listing. Siehe dazu auch die Guidelines:
http://www.geocaching.com/about/guidelines.aspx#listingmaintenance
http://www.geocaching.com/about/guidelines.aspx#cachemaintenance

More
Hidden : 4/15/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Färber und Spinner am Wildbach III

Dies ist die angekündigte Fortsetzung von Färber und Spinner am Wildbach II (OCBF31)

Wenn man diesen Cache nicht als Fortsetzung des o.g. machen will, kann man in der Rütscher Str. am Depot Tuchwerk parken.

Man folgt dem Wildbach 'bachabwärts' * vorbei an einem alten Stauwehr, mit dem die Wasserzufuhr zum Weiher der nächstgelegenen Mühle versorgt werden konnte, und gelangt zur Stockheider Mühle, einem heute größeren Gebäudekomplex, der der letzten Aachener Tuchfabrik Becker als Lager diente und im Kern noch Reste einer alte Mühle enthält. Der Verein Tuchwerk Aachen e.V. möchte hier gerne ein Textilmuseum errichten, in dem u.a. die Maschinen, die man im Depot restauriert, ausgestellt werden sollen. Im 17. Jh. war sie Kupfermühle,ab 1781 als Walkmühle nachweisbar, 1891 von Theodor Rzehak als Färberei ausgebaut, 1951 erweitert zu einem Textilausrüstungsbetrieb, der den Tuchen den letzten Schliff geben konnte. übnernommen 1969 von Becker und als Färberei genutzt bis 1983.**

Weiter dem inzwischen renaturierten Wildbach (er erhielt bei der Verlegung einer Abwasserleitung der Stockheider Mühle in 2010 ein neues Bett und muß sich jetzt selbst in diesem Bett zurechtfinden) entlang gelangt man durch eine neuere Baumanpflanzung (die wunderschönen alten Bäume fielen nach ihrer Isolierung durch die Baumaßnahmen des ALRV (Geländestrecke) einem Sturm zum Opfer!) mit Blick auf einige Dauerreste der Geländestrecke über eine kleine Brücke zu den beiden Teichen der Soerser Mühle, im 17. Jh. Kupfermühle, um 1700 Walkmühle, 1825 gleichzeitig Nadelschleif- und Poltermühle verlegt 1896 die Färberei Rouette den Firmensitz in die Gebäude der inzwischen bereits erweiterten Mühle. Es folgte der Ausbau zur Tuchausrüstung, 1930 erfolgte jedoch trotz Modernisierung eine Betriebsaufgabe. Übernahme durch die Tuchfabrik Leo Führen (Hauptsitz damals an der Vaalser Strasse) bis 1998. Die gut erhaltene - von der Teichseite bestens zu betrachtende - Backsteinfassade, erbaut in der Mitte des 19. Jh., gehörte ursprünglich zur Spinnerei Gilljam, später Betriebsstätte der Kratzentuchfabrik Sartorius bis 1988. Kratzentücher, ein Vorprodukt der in Aachen ehemals ausgeprägten Kratzenindustrie, nutzt man u.a. zur Herstellung von Spinnereikratzen, die man zum Auskämmen der Textilfasern benötigt. Auch die Fassaden anderer Gebäudeteile lassen auf industrielle Nutzung in der Vegangenheit schließen. Der Wildbach fließt von hier in kurzer Entfernung in die Wurm.

* beim Laufen entlang des Baches kann man auch den Cache GC1TMQD Coras erster Cache 'heben'!

** in der Nähe der Stockheider Mühle gibt es die Möglichkeit nach GC135N) Yeti CHIO #4 zu suchen.

Additional Hints (No hints available.)