
Otto der IV., der mit dem Pfeile, Markgraf von Brandenburg.
Nach der Niederlage in der Schlacht bei Frose wurde Otto von den
Magdeburgern gefangengenommen und in einen Käfig gesperrt. 4000
Pfund Silber mußten als Auslöse erbracht werden, was ihm nach der
Überlieferung nur dadurch möglich wurde, daß ihm sein treuer Rath
Johann von Buch das Geheimnis eines von seinem Vater in der Kirche
von Tangermünde für Notfälle hinterlegten Schatzes
enthüllte.
Als er aus der Haft entlassen war, soll er zu dem Erzbischof
gesagt haben:
Ihr wißt den Werth eines Markgrafen doch nicht richtig zu schätzen:
hoch zu Roß mit aufgerichteter Lanze hättet Ihr mich bis zur Spitze
derselben mit Gold bedecken sollen, das wäre ein würdiges Lösegeld
für einen Markgrafen von Brandenburg gewesen.
Zusammenkunft von Otto mit dem Pfeile Markgraf von
Brandenburg am 14 August 1300 mit einem Ort an der Neiße zwischen
Sacro und Strega, welcher Überfahrt genannt wurde.
Nur neun Jahre später verstarb Otto ohne einen Erben zu
hinterlassen.
Der größere Teil des Schatzes von Tangermünde liegt noch heute hier
irgendwo an der Neiße vergraben. Finde den überlieferten Ort des
oben beschriebenen Treffens und der Geist Otto's, so er Dir wohl
gesonnen, kann Dir einen ersten Hinweis zum verschollenen Erbe
geben.
Die Koordinaten dieses Mysterie führen Dich an eine Bank am
heutigen Oder-Neiße-Radweg,
welcher auf der Dammkrone des Neißedammes entlang führt.