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Mordschlucht Traditional Cache

This cache has been archived.

blind_mull: Ab heute ist der Cache archiviert - der Wald ist großflächig verschwunden, damit auch die Atmosphäre des Ortes. Vielleicht hat trotzdem noch jemand eine nette Idee!

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Hidden : 4/25/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Ein kleiner Tradi, der in die Ruhe, Tier- und Pflanzenwelt der erzgebirgischen Wälder führen soll.
Parkmöglichkeit im Dorf selbst vorhanden - am Ortseingangsschild aus Richtung Pockau/Wernsdorf kommend ist rechterhand eine freie Fläche.

Mordschlucht


 


Dieser
kleine Tradi soll euch einfach nur in unsere schönen erzgebirgischen Wälder führen.


 


Stellt euer Cachermobil (sofern es motorisiert ist) im Dorf ab und lauft 15 Minuten bis zum Cache. Dort könnt ihr euch auf die Bänke setzen und einfach nur dem Wald
lauschen. Zuweilen sieht man Eichhörnchen, Hasen, man hört Rehböcke und
Milane. Mit sehr viel Glück könnt ihr auf eurem Spaziergang einen
Schwarzstorch erblicken, der in den Nachbarwäldern sein Nest hat.


Deshalb
auch die Bitte: Macht keinen Drive-In oder Nachtcache daraus... Der Wald wird es
danken!


 


 


Die Mordschlucht hat ihren Namen von einem Mordfall in den 30er Jahren. Damals hat ein junger Mann aus Reukersdorf seine Freundin ermordet. Sie war schwanger und er traute sich nicht, es seinen Eltern zu sagen. Auf dem Weg von Hallbach nach Reukersdorf kam es im Wald wohl zu Streit, in dessen Folge der Mord geschah. Der junge Mann vergrub die Tote kurz unterhalb des Fleckchens, an dem der Cache liegt. Ein paar Tage später wurde die Tote dennoch gefunden und der junge Mann zur Todesstrafe verurteilt. Genaues ist leider nicht mehr bekannt, aber scheinbar wurde die Todesstrafe nicht vollstreckt, sondern zu Zwangsarbeit umgewandelt. Was nach der Kriegszeit mit ihm geschah, ist nicht mehr bekannt. Nur der Name "Mordschlucht" erinnert noch an das Geschehen. Dieser Weg ist einer von 3 Verbindungswegen in das Nachbardorf Hutha. 


Die beiden anderen Verbindungswege sind die „Alte Kohlenstraße“ und die „Neue Kohlenstraße“. Die alte Kohlenstraße diente im Mittelalter als Weg der frondienstpflichtigen Bauern, die ausgehend vom Kohlplatz in Blumenau über die Kohlaubrücke, Reukersdorf, Hutha, Drachenwald, Haselbach, Mittelsaida und Großhartmannsdorf die Holzkohle zu den Schmelzhütten in Freiberg bringen mussten. Diese Wege
waren bis Anfang des 19. Jahrhunderts aktiv, bis die „Kohlfuhrdienstpflicht“
durch eine Geldabgabe ersetzt wurde. 1833 wurde die Köhlerei in Blumenau aufgelöst.

Erstausrüstung: FTF-Urkunde, WolfCoin, Logbuch und Bleistift

Additional Hints (Decrypt)

Qre Shpuf svaqrg vua rure nyf qre Zvyna.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)