Kohlaubrücke
Die Kohlenstraße diente im
Mittelalter als Weg der frondienstpflichtigen Bauern, die ausgehend
vom Kohlplatz in Blumenau über die Kohlaubrücke, Reukersdorf,
Hutha, Drachenwald, Haselbach, Mittelsaida und Großhartmannsdorf
die Holzkohle zu den Schmelzhütten in Freiberg bringen mussten.
Diese Wege waren bis Anfang des 19. Jahrhunderts aktiv, bis die
„Kohlfuhrdienstpflicht“ durch eine Geldabgabe ersetzt
wurde. 1833 wurde die Köhlerei in Blumenau aufgelöst.
Die jetzige Kohlaubrücke wurde im
Jahr 2002 das letzte Mal erneuert, nachdem das große Hochwasser im
August 2002 die vorherige beschädigt hatte. Die Brücke überspannt
den Flöhadamm, der in der Zeit der Schneeschmelze eine Überflutung
von Blumenau und der angrenzenden Felder verhindert. In ruhigen
Stunden bekommt man Graureiher zu Gesicht.
Es muss kein abgesperrter
Bereich betreten werden. Stift mitbringen!
Erstausrüstung: Logbuch, Travelbug Dampfpfeife,
FTF-Urkunde.