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Brunnencache - Kindlesbrunnen Albershausen Traditional Cache

This cache has been archived.

Dani: Sorry, das hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm, dass dieser Cache disabled war.
Ich schließe hier und mach Platz für Neues.
Danke für die Besuche und die schönen Logs.

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Hidden : 4/27/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Brunnencache

Es gibt viele schöne Brunnen in unserer Gegend, die man leider meist nur als Insider kennt. Es wäre schön, wenn ihr euch auch an der Serie beteiligt, sofern ihr einen netten Brunnen kennt. Der Cachename sollte allerdings immer mit "Brunnencache - (+Name des Ortes/Brunnen)" lauten um ihn der Serie eindeutig zuordnen zu können.
Wenn ihr noch ein paar Infos zu dem Objekt findet schreibt sie mit in die Beschreibung rein.

Alle Caches der Serie findet ihr hier : (visit Link)

... und hier mein Beitrag:
Kindlesbrunnen

Hierzu ein Bericht, der im Juni 1988 in den Göppinger Kreisnachrichten zu lesen war:

Ein Einweihungfestle besonderer Art findet am Samstag in der Pfarrgartenstraße statt. Dort findet man den renovierten Kindlesbrunnen, der vor Jahren, wohl aus versehen, bei Straßenbauarbeiten zugeschüttet worden war. Im Zeitalter der Pille und der Aufklärung wurde damit ein Stück Heimatgeschichte und Volksmärchen begraben. Das ärgerte den Bürger Willi Zeller, als er seinen Kindern zeigen wollte, wo in Albershausen früher die Kinder herkamen. In 135 Stunden schaufelte er mit Helfern das Loch wieder frei, mauerte ein Brunnengewölbe und brachte ein schmiedeeisernes Tor mit einem Storch als Wahrzeichen an. Andere Bewohner stifteten Geldbeträge und eine marmorne Erinnerungsplatte. Im Rahmen der letzten Gemeinderatssitzung dankte Bürgermeister Hering Willi Zeller für seine gute Tat. Er sehe in dessen Engagement echten Bürgersinn..

Wann der alte Kindlesbrunnen gebaut wurde, weiß man nicht. Aber sowohl von dem Albershäuser Brunnen als auch von anderen in den Nachbargemeinden war schon im Mittelalter die Rede. Ein Fußweg führte an ihm vorbei und für Spaziergänger, besonders für Eltern mit Kindern, war er bis in die fünfziger Jahre ein beliebtes Ausflugsziel. Das Brunnenhäusle war einst aus Backstein gebaut. Maurer Wilhelm Hänßler vom Bockshof hatte 1926 die verwitterten und herausgefallenen Steine ersetzt und den Brunnen instandgehalten. Ein Schild, das noch 1930 angebracht war, mahnte: "Nicht zu weit ins Brunnenloch schauen, damit die Kindle nicht gestört werden!"

Der Brunnengrund, immer mit reichlich Wasser gefüllt, war so dunkel und geheimnisvoll, daß er die Fantasie der Besucher recht anregen konnte. Dort hinein, so erzählte man sich, legte die Neugeborenen der Storch, der auf dem benachbraten Kirchendach sein Nest hatte. Im Frühjahr trat er seinen Dienst an, und die Kinder begrüßten ihn nach seiner Rückkehr aus Afrika mit dem Ruf "Storch, Storch, Schnibel-Schnabel mit der langen Heugabel". Saß der Storch des Frühjahres oder Sommers vorübergehend auf einem anderen Haus, dann hieß es, hier werde es bald eine Taufe geben. Der Storch hinterließ seine Spuren bei der Wöchnerin: er biß ihr in den Fuß, so daß sie acht Tage das Bett hüten mußte. Das Wasser holte die Mesnerin aus dem Kindlesbrunnen. Kaum war das Kind aus den Windeln, machte man mit Dötle, Dötlesbäs, Dote und Dotenvetter einen Ausflug zum Kindlesbrunnen. Dort zeigte man ihm, wo es auf die Welt gekommen sei.
Dieser Brauch kann nun - dank eines Bürgers und einer bereitwilligen Gemeindeverwaltung - wieder gepflogen werden.

Additional Hints (Decrypt)

anab. Frgmra.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)