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Der alte Schornstein Traditional Cache

This cache has been archived.

Geospliff: Leider wurde das Versteck entwendet und eine Filmdose mit Logstreifen abgelegt. Schade.
Ab ins Archiv!

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Hidden : 1/5/2011
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Jetzt ist es soweit. Wir haben unseren ersten Cache in Schwerin gelegt.
Er soll euch das älteste Hochhaus Schwerins näher bringen.
Vom Cache aus habt ihr einen schönen Blick auf das Hochhaus und einige Meter weiter einen schönen Panoramablick.
Die Dose ist mit dem Bus zu erreichen und Parkmöglichkeiten sind um die Ecke.







Zur Geschichte:


Eine Öl-Heizung, die über einen 30-Meter-Schornstein in den Himmel ragt - das war die Idee vom Entwurfsbüro für Hochbau Schwerin Ende der 50-er Jahre für die Beheizung der Kongresshalle. Der Schornstein steht seit 38 Jahren sorgfältig verpackt im ältesten Hochhaus der Stadt.

Mit dem Bau der Sport- und Kongresshalle 1962 musste ein Heizhaus mit einem mehr als 30 Meter hohen Schornstein her. Das hätte nun aber wirklich nicht in die beabsichtigte städtebauliche Gestaltung gepasst. Man kam auf die Idee, ihn in den Bau eines entsprechend hohen Hauses einzubeziehen und somit zu kaschieren. So entstand das erste Hochhaus im damaligen Bezirk Schwerin.

"Doch es gab einige Probleme bei der Umsetzung dieses Projektes", erklärt Günther. "Die Höhe des Wohnhauses musste auf zehn Geschosse beschränkt werden, um die Kosten für die technische Ausrüstung wie Aufzüge und Druckerhöhungsanlagen für Wasser nicht unvertretbar wachsen zu lassen."

Also wurden nur 78 Ein- und Zweiraumwohnungen mit Kochnische, Küche, Dusche oder Bad gebaut. Die Unterbringung der technischen Räume und Mietkeller im Kellergeschoss brachte ebenfalls Probleme mit sich. "Sie haben dann den Hofbereich zusätzlich unterkellert, aber das war noch nicht alles. Das dicke Ende kam erst noch."

Die Dienststelle der Lufthygiene erhob Einspruch: Der Schornstein muss zehn Meter über Dach geführt werden, damit die schwefelhaltigen, ziemlich aggressiven Rauchgase nicht in den oberen Geschossen durch die Fenster eindringen können.
Für die Planer war dies gestalterisch nicht zu akzeptieren, also wurden an der Technischen Universität Dresden Windversuche unter Wasser gemacht. In München gab es schließlich ein Heizkraftwerk, wo Rauchgase oberhalb eines zweiten Daches über eine "Strömungsplatte" abgeführt wurden.

Nachdem der Schornstein nicht mehr genutzt wurde, gab es die Idee, auf dem Dach ein Café zu bauen. Dies wurde aber zugunsten des `Panorama-Cafés' gleich in der Nachbarschaft verworfen. Nun steht "Der bewohnte Schornstein von Schwerin" wie ein Wahrzeichen in der Weststadt. Bis auf die Dachsanierung und die Erneuerung der Rohrleitungen konnten noch keine Modernisierungen vorgenommen werden.
Grund: Auflagen des Denkmalschutzes und die komplette Vermietung der Wohnungen. Viele Mieter im Haus sind über 80 Jahre alt, sind zufrieden und wollen ihre Ruhe haben.

(Quelle: Hauspost.de, WGS)

Cacheinhalt: Logbuch. Bitte in der Dose belassen.

Bringt euch bitte einen Stift mit.



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