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Die Villa des Sonnendoktors Traditional Cache

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Hidden : 5/31/2012
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Diese kleine Dose führt euch zum ehemaligen Anwesen des sog. „Sonnendoktors“ Arnold Rikli.


Arnold Rikli


Leben

Geboren wurde Arnold Rikli am 13. Februar 1823 in Wangen an der Aare, Kanton Bern in der Schweiz als Sohn eines angesehenen Politikers und Besitzer einer Färberei.
Mit 20 Jahren trat er in die väterliche Färberei ein, um bereits 1845 mit seinen Brüdern Karl und Rudolf eine Garnfärberei in Seebach Seeboden am Millstätter See (Kärnten) zu gründen. Sein Hauptinteresse galt aber bereits in diesen Jahren der Naturheilkunde, nicht zuletzt wohl deshalb geriet sein Betrieb in finanzielle Probleme. In diesen Jahren konstruierte er einen Bettdampf-Apparat und erwarb sich einen Namen als Wasserarzt.
1854, nachdem er sich selbst erfolgreich von einer Krankheit geheilt hatte, zog er mit seiner Familie in das klimatisch günstig gelegene Veldes in Oberkrain im heutigen Slowenien, um dort eine Heilanstalt zu gründen. Er behandelte in den Sommermonaten – wohl mit einigem Erfolg – hauptsächlich leichtere Fälle, die er sich selbst aussuchen konnte, und scharte eine beachtliche Anzahl von Anhängern um sich.
In den Wintermonaten behandelte er zunächst in Laibach, dann in Triest und Gries bei Bozen auch schwerere Krankheiten und versagte teilweise u. a. auch bei seinen eigenen Kindern.
Konflikte mit Ärzten endeten oft vor Gericht, doch Rikli blieb bis zu seinem Tod selbstbewusst seinen Theorien treu und war überzeugt, einen wichtigen Beitrag für die Medizin geleistet zu haben.

Kurz vor der Jahrhundertwende erbaute er hier in St.Thomas bei Wolfberg eine stattliche Villa. In diese zog er sich immer häufiger zurück. Und in eben dieser verstarb er am 30. April 1906.

Heute gilt er als der Begründer der „Atmosphärischen Kur“, bei der Licht- und Luftbäder eine wesentliche Rolle spielen. Rikli war ein Anhänger der sogenannten Lebensreform.

Seit 1989 wird jährlich der Arnold-Rikli-Preis von der Light Foundation in Atlanta (USA) vergeben. Ausgezeichnet werden Arbeiten, die sich mit der biologischen Wirkung von Licht auf den Menschen beschäftigen.

Riklis Heilkuren

Rikli, der auch „Sonnendoktor“ genannt wurde, behandelte seine Patienten mit Wasser-Luft-Licht-Therapien, Beschäftigung an der frischen Luft, intensiven Sonnenbädern (Heliotherapie) und einer vegetarischen Diät.
Seine Kurgäste verbrachten die Nächte in offenen Hütten, in der Umgebung befanden sich „Luftparks“ wie das „Riklikum“ oder die „Arnoldshöhe“, gewissermaßen Fitnessplätze, wohin seine Patienten barfuß und minimal bekleidet wanderten.
In den Kurgebäuden badete der Gast in Bassins und begab sich unter Duschen und Dampfbäder, auf den Dächern befanden sich großzügige Sonnenterrassen. Das wesentliche Prinzip der Kur bestand im „atmosphärischen Wechselreiz“ von Wasser, Luft und Licht, welches das körperliche und seelische Gleichgewicht wiederherstellen sollte. Da Rikli wissenschaftlichen Erkenntnissen seiner Zeit keinen Glauben schenkte, sträubte er sich gegen schulmedizinische Behandlungen wie Impfungen oder Operationen und wurde zum erbitterten Gegner der Ärzteschaft.
Die Naturheilkundler hingegen heben bis heute seine Verdienste und Beiträge (u. a. zur Lichttherapie) hervor.
Nicht zuletzt dank Rikli wurde Veldes zu einem bedeutenden Kurort und erlebte in den Jahren bis zum Ersten Weltkrieg einen beachtlichen Aufschwung; auch heute werden abgewandelte Formen von Riklis Kuren im heutigen Bled angeboten.

Additional Hints (Decrypt)

fpujnemr Xnccr

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)