Die Schlacht um Germanien
In der Schlacht um Germanien, eher bekannt als Varusschlacht, in
der zweiten Hälfte des Jahres 9 n. Chr. erlitten drei römische
Legionen samt Hilfstruppen und Tross unter Publius Quinctilius
Varus in Germanien eine vernichtende Niederlage gegen ein
germanisches Heer unter Führung des Arminius
(„Hermann“), eines Fürsten der Cherusker.
Die Schlacht, in der ein Achtel des römischen Gesamtheeres
vernichtet wurde, leitete das Ende der römischen Bemühungen ein,
die rechtsrheinischen Gebiete Germaniens bis zur Elbe zu einer
Provinz des Römischen Reiches zu machen.
Als Ort der Schlacht wurden und werden verschiedene Stätten in
Ostwestfalen, Norddeutschland und in den Niederlanden vermutet.
Seit Ende der 1980er Jahre werden archäologische Ausgrabungen in
der Fundregion Kalkriese am Wiehengebirge im Osnabrücker Land
durchgeführt, die den Ort zu einem Favoriten in der Diskussion als
Ort der Varusschlacht machen.