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Der Berggeist und Hunäuss Traum vom Schwarzen Gold Multi-Cache

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2: Da es hier seit Monaten keinen Cache zu finden gibt, archiviere ich das Listing, damit es nicht mehr auf den Suchlisten auftaucht bzw. neue Caches blockiert. Falls du den Cache innerhalb der nächsten drei Monate reparieren oder ersetzen möchtest, schreibe mir bitte per E-Mail. Sofern der Cache den aktuellen Guidelines entspricht, hole ich ihn gerne wieder aus dem Archiv.

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Hidden : 5/6/2011
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Der Berggeist und Hunäus´s Traum vom Schwarzen Gold

Die Ölgeschichte von Ölheim

Vom 9. Mai 1862 an wurde bei Edemissen, unter der Leitung von Professor Hunäus, die dritte Erdölbohrung in Deutschland niedergebracht. Die Ausbeute war jedoch wenig ergiebig.

Den Durchbruch erlebte die Erdölförderung am 21. Juli 1881: Mit dem Turm „Mohr 3“ (siehe Zeichnung) kam man bei 37,5 Metern und 66 Metern auf eine Sandsteinschicht, bei der das Öl mit gewaltiger Kraft emporschoss. Aus dem Bohrloch sprudelten täglich 75000 Liter Öl. Das war für damalige Vorstellungen eine sensationell große Menge.

Die Siedlung, in der Bohrmeister und Hilfskräfte wohnten, nannte man in hoffnungsvoller Erwartung Ölheim.

Um 1885 hatte Oelheim bereits 69 Einwohner viele Petroleumbohrwerke mit unzähligen Bohrtürmen, und ein von nah und fern gut besuchtes Solbad, das Waltersbad (später Solbad Seffers).

Ganz Deutschland verfiel in einen wahren Ölrausch. Seit 1927 wurden mehr als 200 Bohrungen in diesem Raum durchgeführt und vier Ölfelder erschlossen.

Der Berggeist

Vom Berggeist erzählen die Bergleute seit alter Zeit. Sie sagen allgemein, daß er es gut mit dem braven, anständigen Bergmanne meint. Er warnt ihn frühzeitig, wenn der Berg zu Bruch gehen will; und manchem hat er dadurch schon das Leben gerettet. Es wird berichtet, daß er in alter Zeit verkleidet vor Ort erschienen sei und dem Knappen, dem das Öl auf dem Geleucht versiegte, ausgeholfen habe. Da in vielen Gruben der Weg bis vor Ort sehr weit ist, kann sich jeder vorstellen, wie gefährlich es ist, ohne Licht in den Stollen umherzuirren. Ja, es soll vorgekommen sein, daß er einem Kumpel, der mit seiner Familie unverschuldet in Not geraten sei, selber eine reiche Erzader geöffnet hat, so daß er über Nacht aller Sorgen ledig war.

Doch ist auch bekannt, daß der Berggeist dem Bergmanne, der nicht kameradschaftlich handelt, schweren Schaden zufügt. So ist es ihm zu danken, daß die Bergleute unter sich die beste Kameradschaft halten und auch in der größten Not fest zusammenstehen.

Auch die Männer auf den Bohrtürmen wissen manches vom Berggeist zu berichten. Wenn sie wissen wollen, ob er in dem Bohrloche anwesend ist, so schlagen sie, wenn das Bohrgestänge ausgefahren ist, mit einem schweren Hammer an das Bohrrohr. Dann antwortet der Geist nach einiger Zeit mit donnernder Stimme. Man darf das Klopfen nicht zu oft wiederholen, sonst wird er ärgerlich und spielt der Schicht einen bösen Streich. Wird das Gestänge wieder eingefahren und gebohrt, so klemmt er den Bohrmeißel fest oder läßt ein Gewinde, eine Muffe zu Bruch gehen, so daß das Gestänge wieder ausgefahren werden muß, um den Schaden auszubessern. Oft bleibt dabei ein Teil desselben im Bohrloch zurück, so daß außerdem Fangarbeit geleistet werden muß. Solche Arbeit kostet zuweilen wochenlange Mühe und viel Geld. Bohrmeister und Schichtführer sehen es darum nicht gern, wenn Bohrmänner den Berggeist reizen.

Wird er in Ruhe gelassen, dann ist er gern behilflich. Er gibt den Männern Zeichen, auf die sie achten sollen. So schickt er in der Spülung Gasspuren nach oben, die darauf hindeuten, daß die ölführende Erdschicht bald erreicht wird. Steht ein Ausbruch von Erdöl bevor, so rumort er kurze Zeit vorher ganz laut im Bohrloche. Jetzt ist höchste Vorsicht geboten, und es wird Zeit, die Vorbereitungen für das Auffangen des Öls zu treffen.

In Oelheim hat ein junger Bohrmann gleich in den ersten Tagen seiner Tätigkeit auf einem Bohrturm das Rumoren des Berggeistes gehört, aber nicht gewußt, was das zu bedeuten hatte. Da gerade Mittagspause war und er als Wache im Turme stand, hat er nicht daran gedacht, dem Schichtführer Meldung zu erstatten. So erfolgte ganz plötzlich der Ölausbruch. In hohem Bogen spritzte das flüssige Gold aus der Erde heraus. Der Überraschte wurde von unten bis oben hin mit dem braunen Öl überschüttet, so daß er sich nicht mehr ähnlich sah. Das gab eine böse Überraschung für die Leute, die in der Kaue saßen und ihr Mittagbrot verzehrten. Sie ließen alles stehen und liegen, sprangen auf und eilten mit Riesenschritten herbei, um das kostbare Naß einzufangen. Mit Windeseile warfen sie Gräben auf, zogen Dämme, stellten Pumpen bereit, setzten sie in Betrieb, damit die wertvolle Flüssigkeit in die bereitstehenden Behälter gefördert werden konnte. Bald lief das Öl in der üblichen Weise seinen Weg. Der Schreck war überstanden, aber der vom Ölausbruch Überraschte mußte sich noch oft necken lassen, denn: „Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen!“

Zum Cache:

So hier lag lange genug eine unschöne Dose. Jetzt wird hier mal ein vernünftiger Cache platziert. Der Weg zum Cache führt euch entlang des Öllehrpfades der Gemeinde Edemissen und beträgt ca. 1,1km. Die Strecke ist sehr gut zum Spazierengehen und Radfahren geeignet.

Bitte verlasst nicht die Wege, denn es handelt sich hier um ein Naturschutzgebiet. Dem entsprechend müssen auch keine Bäume bestiegen werden.

Wenn ihr auch mal den Berggeist hören wollt, dann müsst ihr euer Ohr in eines der noch erhaltenen Bohrlöcher bei Station 4 halten . Die Dose hält TB´s und Coins. Dieses Mal ist auch eine Urkunde für den STF im Cache enthalten.

Odins_Raven legt auch Sagenschatz-Caches. Nun möchte ich ihn ein bisschen unterstützen, sodass er auch mal einen Sagenschatz-Cache findet. Wichtig: Den Cache kann jeder als Erstes machen. Er ist nicht speziell für odin gelegt.

Der Cache ist Teil einer Cacheserie, die Sagen aus dem Gebiet des alten Peiner Landkreises wiederbeleben will.

N52° A.BCD

E010° E.FGH

Viel Spaß und Happy hunting wünscht:

Schild-Kröte.

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