Skip to content

Große Wäsche Traditional Cache

This cache has been archived.

Sabbelwasser: Hallo L N - K L R,

leider wurde der Cache bis heute nicht wieder aktiviert oder kein konkretes Aktivierungsdatum angegeben. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.
Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.

Denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln.

Danke und Gruß,

Sabbelwasser
Volunteer Geocaching.com Reviewer


Tipps & Tricks gibt es auf den Info-Seiten der deutschsprachigen Reviewer:
GC-Reviewer, speziell für Bayern auf:
Reviewer Bayern und Erklärungen zur Winterpause findest Du hier: Winterpause

More
Hidden : 5/6/2011
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


In der Zeit von 1808 bis 1828 wurde die Kinzig durch Johann Gottfried Tulla begradigt. Allerdings nahm die Regulierung der Kinzig nur wenig von Ihrem Schrecken. Jedes der vielen Hochwasser im 19. Jahrhundert wurde zu Kraftprobe für die Kinzigdämme entlang der Gottswaldgemeinden. 1849 brachen die Wassermassen linksseitig Dämme und setzten Waltersweier und Weier unter Wasser, 1851 rissen sie die Ernte der ganzen Region mit sich, der Einfluss des Mühlbach- Flosskanals in die Kinzig bildete eine Schwachstelle: 1862 stand das ganze Dorf Griesheim "halbleibs tief im Wasser, welches in die meisten Häuser eindrang, Nahrungsmittel aus den Kellern schwemmte und manche kleineren leicht gebauten Häusern aus den Fugen hob".
1877 brach der Damm erneut an dieser Stelle und zerstörte die Strasse von Bühl nach Griesheim. Vor allem Griesheim litt schwer unter der Wasserflut. 1882 ergoss sich die Kinzig abermals über alle Gottswaldgemeinden. Die immer wieder vorgenommenen Erhöhungen und Verstärkungen der Dämme schwächten die Gefahr zwar allmählich ab, ohne sie bis heute letztlich nehmen zu können.


Das Leben an der wilden Kinzig brachte früher aber auch Vorteile. Natürlich hat man als Kind dort gebadet, aber noch wichtiger war wohl für die Hausfrauen, dass sie in den wärmeren Monaten dort ihre Wäsche im Fluss waschen konnten.
Das Großherzogliche Oberamt Offenburg genehmigte am 14. Juli 1862 der Gemeinde Waltersweier „auf der äußersten Seite des Dammes an der von der Gemeinde gewünschten Stelle“ unter Auflagen die Anlage eines Waschplatzes „ganz auf Kosten der Bittsteller“.
Das Hochwasser von 1919 zerstörte den alten Waschplatz und er wurde 1927, Arbeitslosigkeit auch damals, mit Notstandsarbeitern in 25 Metern Länge neu angelegt. Dabei hatte die Gemeinde einen Kostenanteil von 490 Reichsmark selbst zu tragen.
Auf dem „Schaltkarch“ (eine Art Schubkarre) wurden der Tisch, die Wäsche, das Waschbrett und die Gießkanne zum Fluss befördert. Kam jemand mit dem Gespann, so wurden auch Pferde, Kühe und der Wagen unterhalb des Waschplatzes in der Kinzig gereinigt. Während die Mütter oder deren Mägde mit Kernseife am Flussufer bürsteten und schrubbten, mussten die Kinder die auf der Wiese in der Sonne bleichenden Wäschestücke feucht halten.
Hatte die Kinzig sehr wenig Wasser, so ist man auch direkt ins Flussbett gestanden, um seine Wäsche einzuweichen. Auf dem Tisch wurde dann eingeseift. Zum Ausspülen der Seife ist der Fluss gelegentlich bei niederem Wasserstand mit der Hacke noch vertieft worden.


Quelle: Kristian-Heinrich Schüssler - Waltersweier



Erst mit Aufkommen der Waschmaschinen hatte der Waschplatz an der Kinzig endgültig ausgedient.
Die Überreste der sogenannten „Waltersweirer Wäsche“ sind noch heute am Ufer der Kinzig zu entdecken und genau dahin führt euch die Suche nach dieser Dose.


Bei diesem Cache handelt es sich um einen wasserdicht verschlossenen Behälter, der, aufgrund der hin und wieder auftretenden Überflutung, gesichert ist. Den Behälter bitte nicht entfernen, sondern nur öffnen. Nach dem Heben des Caches solltet ihr darauf achten, dass der Behälter wieder richtig verschlossen ist.
Da ihr euch beim Heben des Caches in unmittelbarer Nähe der Kinzig befindet, denkt daran, dass die Steine feucht und glitschig sein können.
Falls die Kinzig nicht in ihrem Flussbett fließt, ist dieser Cache nicht machbar. Denkt daran, falls ihr auf dem Kinzigdamm steht und nur Wasser vor euch seht.

Zum Loggen solltet ihr einen Stift mitbringen und natürlich gilt wie immer, dass ihr diesen Cache auf eigene Verantwortung angeht.

Additional Hints (Decrypt)

Jrvqr

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)