Agentenjagd in
Oberbayern

12:00 Uhr:
Anruf in der
Zentrale eines befreundeten Dienstes. In Oberbayern (Raum
Rosenheim) soll ein „Schläfer“ mittels eines
Funkspruches aktiviert werden.
12:15 Uhr:
Info an die
Abhörzentrale in Südbayern.
12:30 Uhr:
2 mobile
Peiler (Paula 1 / Paula 2) werden nach Rosenheim in Bewegung
gesetzt. Paula 1 soll den nördlichen Bereich und Paula 2 des
südlichen Bereich von Rosenheim abdecken.
13:45 Uhr:
Paula 1 fährt
auf der B 15, Höhe Abzweigung Schechen in Richtung Rosenheim und
empfängt einen verdächtigen Funkspruch. Info an Paula 2 (Frequenz
und Modulation). Der Fahrer hält parallel zum Straßenrand sein Kfz.
an. QTH des Paula 1: N
47 54.831 E 12 07.650. Der Funker
kann folgenden Spruch: 483_0
35210 9_243 70756 24_94 auf
176,6° mit Güte 2 peilen.
13:47 Uhr:
Paula 2 fährt
mit seinem Peiler auf der ST 2078 in Richtung Schwaiger Kreisel und
hält sein Fahrzeug ebenfalls parallel zur Straße an. QTH von Paula
2:
N 47
50.561 E 12 04.989. Er kann den Funkspruch
ebenfalls peilen.
13:49 Uhr:
Folgende
Peilergebnisse gehen in der Zentrale ein.
Peilung
P1 = 176,6°
Peilung
P2 = 298,6°
Beim Auslegen
der Peilergebnisse wird festgestellt, dass es keinen Schnittpunkt
der Peilungen gibt. Ein Rückruf bei Paula 1 ergibt, dass der
Peilfunker alles richtig gemacht hat. Paula 2 muss eingestehen,
dass er einen gravierenden Fehler gemacht hat bzw. etwas Wichtiges
nach der Peilung vergessen hat einzustellen. 3 Minuten später
korrigiert er das Peilergebnis und der Standort des Senders kann
festgelegt werden.
Paula 1 fährt
zum Standort der Kreuzpeilung, kann jedoch keine verdächtige Person
oder Kfz wahrnehmen. Die Besatzung steigt aus und sieht sich das
Haus genauer an und wird fündig.