Arbeitswochen-Cache Bonus
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (regular)
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in our disclaimer.
Lange, lange hat es gedauert, aber nun ist der BONUS endlich da!!!
Dieser Arbeitswochen-Cache Bonus ist die Belohnung für alle, die sich durch die lange Woche gequält haben ?.
Die oben aufgeführten Koordinaten sind wie immer nicht die, an denen der Cache zu finden ist.
Aber zum Parken eignen sie sich ganz ausgezeichnet.
Die Koordinaten, welche Dich zum Final geleiten werden, ergeben sich folgendermaßen:
N AB°CD.EFG´
E HIJ°KL.MNO´
Jetzt ist es erforderlich, die während der Arbeitswochen-Cache-Serie gesammelten Bonuszahlen vollständig zur Hand zu haben.
Denn diese geben die benötigten KO’s preis.
Wer sich in allen 5 Logbüchern (Arbeitswochen-Cache Part One bis Arbeitswochen-Cache Part Fife) verewigt hat, kann bei uns unter 2007bb@gmx.de (oder über Mail bei Geocaching), eventuell über den langen Zeitraum verloren gegangene Bonuszahlen anfordern.
Jetzt kommt noch eine kurze Erklärung, warum der Bonus-Cache grade an dieser Stelle liegt!!!
Denn diese, von uns gewählte Location, ist ein ganz besonderer Ort, so unscheinbar er auch aussehen mag.
Da wir uns sehr für solche Dinge interessieren war es einfach ein MUSS, hier was zu deponieren..
Am 10. September im Jahre 1907 ereignete sich genau hier ein Meteorfall.
Der Großvater von Prof. Schmidt-Wallis, Schmidt-Oldenburg befasste sich 1907 ausführlich mit den Meteoritenfällen von Schildberg am 2. September 1907 und dem vom 10. September gleichen Jahres in Genthin.
Es sind 2 von 4 Meteoritenfällen, die Anfang September in Deutschland registriert wurden.
Man vermutet, dass zu jener Zeit, weltweit ein reicher Einsturz an kosmischer Masse erfolgt sein muss.
Ein Augenzeuge schilderte dazu folgendes:
„Ich heiße Anton Schäfer, bin am 14. Mai 1848 geboren und arbeitete im September 1907 in der Zuckerfabrik Genthin.
Meine Wohnung befand sich in Dunkelforth, 4 Kilometer östlich der Stadt und neben der Försterei; ich hatte von der Fabrik nach Hause etwa 40 Minuten zu gehen.
Ich habe damals in der Fabrik häufig Überstunden gemacht und habe an dem betreffenden Abend – es war ein Dienstag – die Arbeitsstelle um 8 Uhr verlassen.
Es war damals Anfang September viel trübes Wetter und Nebel und auch an dem betreffenden Abend war es dunkel und neblig.
Als ich ungefähr 10 Minuten gegangen war, sah ich plötzlich aus östlicher Richtung einen Stern auf mich zukommen, der Stern vergrößerte sich mit jedem Augenblick, wurde so groß wie die Sonne, so groß wie ein Haus, sprühte Funken und mich umfing eine blendende Helle.
Ich war vor Schrecken stehen geblieben, ich wollte schreien, ich wollte fortlaufen – es war zu spät, ich hörte noch einen fürchterlichen Schlag, das brechen von Bäumen vermischt mit einem lauten Pfeifen – dann muss ich bewusstlos geworden sein.
Als ich wieder zu mir kam, konnte ich nichts entdecken, es war noch dunkler als vorher, alles totenstill, Menschen waren an dem Abend nicht unterwegs und ich bin nach Hause gegangen, wo ich gegen 9 Uhr völlig verstört und krank ankam. Ich muss der Zeit nach etwa 20 Minuten auf der Straße gelegen haben.
An einem der nächsten Tage bin ich dann nach der Stelle in den Wald gegangen und fand 115 Schritte südlich der Chaussee eine große Vertiefung in der Erde, in welcher Wasser war und viele abgebrochene Bäume rund um die Vertiefung herum und auch in der Vertiefung.
Ich habe mir die Stelle damals genau gemerkt, sie lag ungefähr 1 1/2 Kilometer der Chaussee in ausgewachsenem Kiefernwald.
Der Boden rings um die Stelle herum war feucht.
Da ich damals von solchen Sachen keine Ahnung hatte, habe ich für den Vorfall keine Erklärung gehabt, ich habe wohl meiner Frau und auch einigen Arbeitskollegen davon erzählt, diese konnten sich den Vorfall aber auch nicht erklären.
Jetzt als ich von dem Meteoreinsturz bei Ostrzeszow und der Auffindung der Einsturzstelle las, ist mir klar geworden, dass es sich damals ebenfalls um einen Meteor gehandelt hat, zumal es sich in denselben Tagen ereignete, wie damals in Ostrzeszow.
Diese, meine obigen Angaben beruhen auf Wahrheit, ich bin bereit, meine Aussagen zu beschwören.“
Im Juli 1937 untersuchten Schmid-Oldenburg und Dr. Kutscher von der preußischen Geologischen Landesanstalt Berlin in Genthin die Einschlagstelle.
Durch Messungen gelang es ihnen, die Stelle zu lokalisieren.
Die Einschlagstelle hatte 10 Meter Durchmesser, an sämtlichen Bäumen, die am Rand des Kraters standen, waren Spuren vorhanden.
Drei Bäumen fehlte der Gipfel bzw. sie wiesen Deformierungen auf.
Probegrabungen wurden bis in 1,2 Meter Tiefe vorgenommen.
Grundwasser zwang zum Abbrechen der Grabungen.
Gefunden wurde ein 60 cm langes Bruchstück aus einer 16-jährigen Kiefer.
Die daran befindliche glasartige Stelle war fest mit dem Holz verbunden und ließ sich weder durch reinen Alkohol lösen, noch durch Säure.
Die beiden Experten vermuteten, dass es sich um Spritzer der kosmischen Masse handelt.
Auf tiefer gehende Grabungen wurde wegen des Grundwassers verzichtet, auch fehlende finanzielle Mittel dürften dafür die Ursache gewesen sein.
Man wollte an der Stelle Brunnenringe bis in drei bzw. vier Meter Tiefe setzen, das Erdreich entfernen, um so den kopfgroßen Meteor zu bergen.
Sie äußerten sich, „dass der Materialwert ausreichen dürfte um die Grabung zu finanzieren.“
So, nun viel Spaß und good luck!
Erstinhalt des Caches:
- Erstfinderurkunde
- Logbuch
- Kugelschreiber
- diverse Geschenke
- einige TB’s zum Tauschen
Additional Hints
(Decrypt)
Reqanu