Pfarrkirche St. Juliana
Hier ist nun unser zweiter Cache, es handelt sich hierbei um einen Kirchencache. Da es sich um eine wirklich sehr interessante Kirche
handelt was die Architektur angeht habe ich mir erlaubt diese mit einem
kleinen Tradi zu versehen.
Technisches :
St. Juliana zeichnet sich durch ihre außergewöhnliche Architektur aus, die eine bautechnische Innovation des Architekten Hel Haparta darstellt.
Erbaut wurde die neue St. Juliana in den Jahren 1963 – 1965.
Spannbeton hieß um 1960 das Zauberwort, ein Material, mit dem auf der Basis der Forschungen von Franz Dischinger neuartige, dynamische und leichte Raumformen realisierbar wurden. Die Gestaltidee für St. Juliana profitiert von diesen technischen Möglichkeiten, wobei Haparta sie in konsequenter und unmittelbar überzeugender Weise in eine baukünstlerische Form aus einem Guss umsetzte. Spannbetonrahmen als Fundament und Dreipunktträger über einem Sechseck, die sich im Zentrum eines Zeltdaches treffen, bilden hier im Bergbaugebiet das hinreichend elastische statische Gerüst, während die Wandflächen als nicht tragende Scheiben eingespannt wurden.
Geschichtliches
Die Filialkirche St. Juliana
In der aus drei Höfen bestehenden Bauernschaft Wehofen entstanden infolge Abteufens der Schachtanlage "Rhein 1/11" zwischen 1912 und 1922 ausgedehnte Bergarbeitersiedlungen. Seit Weihnachten 1915 fand der Gottesdienst in der Lohnhalle der Zeche statt. Aus dem Umbau des Tenterhofes entstand eine Notkirche, die 1922 von der August-Thyssen-Hütte als Geschenk übertragen wurde. Den Bauplatz für die neue Kirche am Marktplatz stiftete Frau Juliane Thyssen. Mit der Errichtung eines seelsorgerisch selbständigen Pfarrrektorats wurde Wehofen 1920 von St. Josef Aldenrade abgetrennt. Die vermögensrechtliche Verselbständigung erfolgte 1929, die Pfarrerhebung 1953. Ein Teilgebiet wurde 1964 dem Pfarrrektorat Hl. Geist Dinslaken-Hiesfeld zugeordnet.
Im Jahre 2001 schlossen sich die Pfarren St. Josef Aldenrade, St. Juliana Wehofen und St. Ludgerus zu einer Seelsorgeeinheit zusammen.
(Quelle: http://www.zr-din.de/Geschichte/geschichte_240.htm#Juliana)