Die Isel durchfließt auf ihrer gesamten Länge durchwegs
einheitliche Formationen aus kristallinen Schiefern:
Nur im unteren Teil des Virgentales von Virgen bis Matrei fließt
sie durch sehr heterogene Schichten aus metamorphen Kalk- und
Dolomitgesteinen.
Dolomitgestein:
Südlich von Matrei bestimmen hingegen Schotter und Sande den Aufbau
des Talbodens. Zwischen Huben und Lienz fließt die Isel durch ein
ebenes, relativ breites Trogtal, bis sie vor Lienz vom Oberlienzer
Schwemmkegel an die rechte Talseite gedrängt wird und teilweise
Felsufer aufweist. (Quelle: visit link)
Flussmorphologisch entspricht die Isel im Virgental vorwiegend
dem gestreckten Typ, ab Huben dem Furkationstyp mit breitem
Gewässerbett und einem Netzwerk von Flussarmen, Sedimentbänken und
–inseln. Der zerstörerischen Kraft von Hochwässern in
Verbindung mit hohem Geschiebetrieb begegnete der Wasserbau an der
Isel dadurch, dass zwischen Matrei und Lienz in regelmäßigen
Abständen Ausschotterungsbecken angelegt bzw. nach den
Hochwasserkatastrophen der Jahre 1965 und 1966 belassen wurden.
Diese sind wichtige Retentionsräume; sie lassen auch den
Geschiebetransport gleichmäßiger erfolgen und haben sehr naturnahe
flussmorphologische Verhältnisse zur Folge; die Flussdynamik kann
sich hier voll entwickeln, die Isel sich wie ein Wildfluss
verhalten.
Als Gletscherfluss zeigt die Isel ein ganz besonderes
Abflussverhalten, nämlich deutliche tageszeitliche und
jahreszeitliche Schwankungen der Wasserführung. Der typische
Tagesgang in den Sommermonaten wird durch die Gletscherschmelze
bestimmt: An einem kühlen Morgen fließt viel weniger Wasser als am
Abend. Die Sonneneinstrahlung am Gletscher ist am frühen Nachmittag
am stärksten; das Schmelzwasser erreicht erst am frühen Abend die
Tallagen und in der Nacht die Mündung der Isel in Lienz.
Gletscherflüsse haben zwei „Abfluss-Jahreszeiten“: Eine
„Hochwasserzeit“ im Sommer, in der 3/4 der
Jahreswassermenge der Isel abfließt und eine vergleichsweise lange
Zeit mit Niederwasser, die nur von niederschlagsbedingten
Hochwässern unterbrochen wird und die auch einen ausgeglichenen
Tagesgang zeigt. Der Unterschied zwischen höchster und geringster
Wasserführung im Jahr kann in der Isel 1 : 30 bis 1 : 100 betragen.
Durch diesen Wechsel im Abflussgeschehen ändert sich auch stark der
Transport von Feststoffen. Während der Hochwasserphasen kommt es zu
einem verstärkten Geschiebetrieb (Transport von Geröll). Das
Flussbett verändert sich durch die großen Wassermengen und durch
die transportierten Geröllmassen stark: Uferteile und Inseln können
weggerissen und an anderen Stellen wieder angelagert werden. Bei
hoher, durch Niederschläge noch verstärkter Wasserführung im Sommer
transportiert die Isel auch große Mengen an Gletscherschliff;
daraus ergibt sich ihre dann türkisgraue Farbe. In den
Niederwasserperioden führt die Isel Klarwasser ohne Feinsedimente.
(Quelle: visit
link)
Wassersport auf der Isel:
Von den Koordinaten des Earthcaches aus kann man einen Blick auf
den 'Palfner Katarakt' werfen - für Paddler eine der schwierigsten
und beeindruckendsten Abschnitte der Isel. Diese Stelle verändert
sich mehrmals jährlich durch die Schwankungen des Wasserstandes. Um
zu den Koordinaten zu gelangen, geht einfach den Pfad der Straße
entlang. Es ist nicht notwendig, steiles Gelände zu betreten.
Bitte schickt uns die Antworten auf folgende Fragen per Mail.
Die Antwort 2) findet ihr auf der Infotafel in der Nähe der
Parkplatzkoordinaten.
1) Wo entspringt die Isel?
2) Wie viele Bäche werden durch die Schneeschmelze der Gletscher
gespeist?
3) Auf dem Weg zwischen den Park- und den Earthcache-Koordinaten
(Wegpunkt ROCK) befindet sich ein markanter Felsblock, der aus dem
Katarakt stammt. Beschreibt ihn (Größe, Form, Farbe,...)!
Ein Foto an den Koordinaten des Earthcaches ist keine
Logbedingung, wir würden uns aber trotzdem darüber freuen.
Nachdem ihr uns die Antworten geschickt habt, könnt ihr gleich
loggen, ohne auf unsere Logerlaubnis zu warten. Sollte etwas nicht
stimmen, melden wir uns.
[ENGLISH]
1) Where does the Isel have its origin?
2) How many rivers profit from the snowmelt of the glaciers?
(see info board)
3) At the waypoint ROCK there is a big rock from the Isel.
Discribe it!
You don't have to take a photo but we would like it! When you
sent us the answers you can log without waiting for a
permission.