Der Cache liegt an einer schmalen
Str. mit Bäumen, evtl sind die Koordinaten nicht 100% sauber, daher
achtet bitte auf die Beschreibung und die Spoiler. Bitte fahrt
nicht mit dem Auto zum Cache, die Strasse ist gerade breit genug
für ein Auto und ihr würdet unnötig die Aufmerksamkeit der Muggel
auf Euch ziehen.
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Der zweite Teil der "historischen
Rundreise" führt zu einem jüdischen Friedhof. Das Tor, das den
Friedhof von der Aussenwelt trennt scheint - bei flüchtiger
Beobachtung - einfach nur auf ein Privatgrundstück zu führen,
bleibt man jedoch stehen und wagt einen Blick über das Tor, sieht
man am hinteren Ende die alten Grabsteine.
Der Friedhof ist geschlossen und
denkmalgeschützt, er muss zum finden des Cache nicht betreten
werden!
Die Grabsteine stammen aus dem 18.
und 19. Jahrhundert, sind grösstenteils aus Sandstein oder
Kalkstein, einige wenige sind aus Granit. Die aufwändig verzierten
Steine sind in diversen Grössen vorhanden. Sie sind auf der
Vorderseite in hebräisch, auf der Rückseite in der Heimatsprache
der Beerdigten beschriftet. Die Buschstaben wurden bei diesen
Steinen noch von Hand gemeisselt.
Alle Grabsteine sind nach Osten,
Richtung Jerusalem ausgerichtet, dadurch ergibt sich der auffällig
aufgeräumte Eindruck des Friedhofs. Insgesamt sind hier 17 Familien
in 58 Gräbern bestattet
Der Friedhof gehört zur jüdischen
Gemeinde Kettwig, liegt aber auf Heiligenhauser Stadtgebiet,
weshalb die Stadt Heiligenhaus die Pflege und wenn möglich
Aufarbeitung der Grabsteine und des Grundstücks
übernimmt.


