Lass mich in Ruhe Traditional Cache
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Maxwell-Smart
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Vielen ist das Dorf Kriele kaum mehr als der Name bekannt. Abseits von Fernverkehrsstraßen bemerkt der Autofahrer auf der B188 oder B5 lediglich das Hinweisweisschild für dieses Dorf. Man sollte diesem unscheinbaren Wegweiser durchaus einmal folgen, denn auch in diesem Ort gibt es ein Denkmal, bei dem es sich lohnt, es zu sehen und auf sich wirken zu lassen.
Ein, auf der höchsten Erhebung der unmittelbaren Umgebung, sehenswertes Denkmalobjekt: eine Grabstätte und die Kirche von Kriele.
Sie ist ein kleiner, einschiffiger Backsteinbau aus der Mitte des 14. Jahrhunderts mit 5seitigem Ostschluss. Der querrechteckige Westturm im unteren Teil, überwiegend aus Feldsteinmauerwerk errichtet, ist vermutlich ein spätgotischer Bau aus dem 15. Jahrhundert, gleichzeitig mit dem reich und fein profilierten Spitzbogenportal an der Nordseite erbaut. Der obere quadratische Teil des Turmes besteht aus einer Fachwerkkonstruktion mit einem Zeltdach von 1779. Im Zuge der in den letzten Jahren durchgeführten Erhaltungsmaßnahmen wurde der Turmaufsatz verbrettert und der auf der Nordseite befindliche Fachwerkvorbau aus dem 18. Jahrhundert rekonstruiert. Auch das übrige mittelalterliche Mauerwerk mit den Strebepfeilern und den wenigen Fenstern im Chor, die in der Barockzeit vergrößert und mit Korbbögen versehen wurden, ist dabei instand gesetzt worden. Im Innern der Kirche sind an den Schiffswänden dreiteilige spitzbogige Blenden erhalten. Die schlichte hölzerne Ausstattung aus westlicher Doppelempore, Nordempore, hölzerner Taufe und Kanzelaltar stammt aus der Zeit um 1780.
Vermutlich gleichaltrig sind ein silbervergoldeter Kelch mit Patene und eine silberne Oblatendose. Aus dem 17. Jahrhundert stammt ein Leuchterpaar aus Messing wie auch die Taufschale aus Zinn, datiert von 1689. Als Rest der mittelalterlichen Ausstattung existiert im Chor noch ein gotischer Wandschrank mit ebenfalls mittelalterlichem Türbeschlag. Neben dieser für unsere Umgebung durchaus normalen Kombination von Bauteilen und Ausstattungsgegenständen aus dem Mittelalter bis zur Neuzeit weist die Krieler Dorfkirche noch zwei Besonderheiten auf. Das sind erstens halbkugelförmige Vertiefungen im mittelalterlichen Ziegelmauerwerk, vornehmlich an der südöstlichen Chorwand. Diese Vertiefungen, für die bisher, noch keine allgemein anerkannte Erklärung vorliegt, haben einen Durchmesser von etwa. 2,5 bis 3 cm und befinden sich zum überwiegenden Teil in der 3. bis 6. Schicht über dem Sockelabsatz. Wesentlich eindrucksvoller ist die zweite Besonderheit. Sowohl an der südlichen als auch an der nördlichen Außenwand sind Ansätze für geplante Anbauten sichtbar. Die jeweiligen Strebepfeiler besitzen als Anschlüsse für neue Außenwände eine Verzahnung. Die dazwischen liegenden Außenwandflächen tragen Aussparungen für Gewölbeansätze, auf der Südseite zwei niedrige spitzbogige und auf der Nord-, der Eingangsseite, einen hohen rundbogigen Ansatz.
quelle: havelland-kiosk
Diese Gegebenheit ist Grund genug für uns, diesem Ort einen Cache zu schenken.
Viel Spaß wünscht Euch das Team der Geo-Striker
Glückwunsch dem Erstfinder obiwan002 !!!!
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