Burgblick - Sommer Traditional Cache
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (regular)
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Von diesem Blickwinkel kann man die Burg auch im Sommer sehen.
Dieses ist ein stiller Ort, der zum Innehalten einlädt, es gibt sogar eine Bank um den Blick zu genießen. Der Weg durch die Unterführung ist sehr glatt !!! bei Feuchtigkeit. Es gibt eine Alternative und zwar erst auf dem großen Weg weiterlaufen und dann über die Schienen zurück. Das erfolgt natürlich auf eigene Verantwortung, die Brexbachbahn fährt allerdings sehr selten, nur Samstag manchmal ein Wartungszug. Teil 2: Der Eingang zum inneren Burgbereich liegt im Süden der Burganlage. Angreifer mussten am Halsgraben eine Zugbrücke und den "Zwinger" passieren, der so angelegt war, dass sie ihre vom Schild gedeckte linke Seite vom Wehrgang abwenden und die rechte "Schwertseite" ungeschützt den Verteidigern zukehren mussten, bevor sie nach einer Kehre zum Burgtor vordringen konnten. Der Treppenturm des mehrstöckigen Torgebäudes flankierte das Tor; der dort später eingebaute Wappenstein zeigt die zwei (schwarzen) Querbalken der Isenburger. Torbebäude und Bergfried verbindet auf der östlichen Seite der über drei Meter breite Wehrgang. Weitere hohe Gebäude standen an der Westseite, wie bisher ausgegrabene Kellermauern und Zeichnungen des 19. Jahrhunderts zeigen. In den Bergfried konnte man nur über eine Außentreppe gelangen, deren Spuren an der Turmwand noch erkennbar sind. Der heutige Zugang wurde 1888 in den Sockel gebrochen und geht in den früheren Vorratsraum, das "Burgverlies". Eine hölzerne Wendeltreppe führt jetzt nach oben zum ursprünglichen Eingang. Hier beginnt in den dicken Mauern die enge Steintreppe zu den oberen gewölbten Turmräumen und der Plattform. Über der Treppe und an Gewölbeansätzen sind noch Reste der 800 Jahre alten Schalbretter zu sehen und an den Türöffnungen Widerlager für Riegelbalken. Auch die engen, gewundenen Treppen zeigen, wie überlegt hier alles auf Verteidigung angelegt war, so dass die Burg und insbesondere der dreieckige Bergfried als wichtigstes Beispiel der Befestigungskunst zu Beginn des 13. Jahrhunderts anzusehen sind. ... Die fortschreitende Entwicklung der Feuerwaffen machte es notwendig, die Burg vor Angriffen auch von der gegenüberliegenden Talseite her zu schützen. Also wurde eine Bastion mit Rundturm am südlichen Abhang über dem Brexbach errichtet, mit Schießscharten und Verankerungen für Mauerbüchsen und oberen Schächten zum Abzug des Pulverqualms. Unklar ist, ob das Vorwerk und der äußere Mauerring jemals fertig gestellt wurden, denn die zunehmende Feuerkraft der Kanonen zwang zum Umdenken: Jetzt wurden die Festungen gebaut wie die Ehrenbreitstein, woran ein Isenburger als Kommandant beteiligt war. (Quelle: Festschrift Grenzau 1212-2012, Dietmar Spiegel)
Additional Hints
(Decrypt)
hagre Fgrvaqrpxry
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