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Diabas Steinbruch Kohlenacker EarthCache

Hidden : 5/26/2011
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Kohlenacker

Diabas

Die Entstehung

Der Diabas ist ein vulkanisches Gestein und besteht somit aus erkalteter Lava. Diabas ist allerdings nur eine im deutschsprachigen Raum übliche Bezeichnung für einen im geologischen Sinne "alten" Basalt. Diabasgesteine entsprechen also in ihrer chemischen Zusammensetzung dem Basalt, sind aber vor etwa 300 Mio. Jahren oder früher entstanden, während Basalte im Tertiär, also vor max. 65 Mio. Jahren entstanden sind. Dazwischen entstandene Basalte werden Melaphyr genannt, die mit dem Diabas zusammengefasst auch als Paläobasalte bezeichnet werden (paläo=alt).

Die Merkmale

Wie Basalte haben Diabase in der Regel eine feine bis mittlere Körnung (Korngröße bis 0,2 mm) und sind in der Regel grau bis schwarz, können z.T. auch rötliche oder braune Färbungen aufweisen. Charakteristisch beim Diabas ist allerdings eine leichte, durch das hohe Alter bedingte Grünfärbung, die auf die Bildung von Chlorit, Augit und Calcium-Feldspat zurückzuführen ist. Diabase werden daher oft auch als Grünstein bezeichnet. Außerdem können Einsprenglinge aus Feldspat und Olivin sowie mit Calcit aufgefüllte Adern vorhanden sein.

Steinbruch

Der Steinbruch Kohlenacker war einer von vielen betriebenen Steinbrüchen im Hinterland. Hier fand wie überall ein über Tage Abbau statt.

Diabas entstand hier vor ca. 300 Mio. Jahren durch unterirdischen Vulkanismus. Dabei drang Magma in die Schwächezonen der Erdrinde ein, die zu Beginn der Faltung des Rheinischen Schiefergebirges entstanden und verfestigte sich.

Der hier abgebaute Diabas wird auch Hinterländer Grünstein genannt und besteht hauptsächlich aus den Mineralien Olivin und Augit. Charakteristisch ist seine schwarzbraune, unregelmäßige, genarbte Verwitterungsrinde. Frisches Gestein ist schwarzgrün.

In der Anfangszeit ( 30er Jahre und früher) wurden die Diabasblöcke mit Schwarzpulver abgesprengt.
Die Weiterverarbeitung erfolgte dann mit Presslufthammer , Vorhammer, Meißel, Keilen zu passenden Blöcken für die Steinsägen oder auch in mühevolle Handarbeit
zu Pflastersteinen. Die Sägewerksrohlinge gelangten dann zur Endbearbeitung
in die zahlreichen umliegenden Steinmetzbetriebe.

Direkt am Sendeturm Angelburg wurde eine keltische Siedlung nachgewiesen. Hier wurde auch der sogenannte „Hirzenhainer Keltenstein“ gefunden. Eine figürlich geritzte Darstellung eines Menschengesichts auf einer Steinstele. Diese ist derzeit im Hess. Landesmuseum Darmstadt ausgestellt.

Auf dem Gelände des Steinbruchs laden sehr viele Steinansammlungen zum Klettern ein, doch bitte seid vorsichtig! Benutzt bitte die Trampelpfade auf dem Gelände und übersteigt keine Absperrungen, da die Natur sich das Gebiet zurück holt.

See

Um den Cache zu loggen, beantworte bitte folgende Fragen per Mail:

- In welchem Zeitalter entstand Diabas?

- Wie wird die Art des Diabas genannt, die im Unterkarbon entstanden ist und im Lahn- und Dillgebiet abgebaut wird?

- Welche Verwendung fand Diabas in der Steinzeit und heute? Nenne jeweils 3 Stück.

- Wie viele Diabassteine versperren hier die Durchfahrt. Zähle alle! (S1)?

Es wäre schön, wenn du ein Bild von dir am See machst.

Du kannst sofort loggen, bei Problemen melde ich mich.

Quellen:

Informationen der hh-gruppep (Internetseite ist nicht mehr aktiv)

http://de.wikipedia.org/wiki/Diabas

Additional Hints (No hints available.)