Dieser Earthcache führt Euch an den Rand der Wallhausener Weinberge im schönen Gräfenbachtal. Mehrere Informationstafeln entlang der hier beginnenden Wanderwege, zeigen Euch aufschlussreiche geologische Formationen mit unterschiedlichen und verschiedenfarbigen Boden und Gesteinsarten.
Für diesen Earthcache müsst Ihr allerdings ein paar Meter zurücklegen.
Wallhausen liegt am Rande des rheinischen Schiefergebirges sowie des Saar-Nahe-Beckens und damit an einer großen geologischen Nahtstelle. Bedingt durch diese Lage finden sich hier viele unterschiedliche Boden- und Gesteinsarten.
Die Epoche des Rotliegenden
Das Weinanbaugebiet Nahe liegt in einer der sehr seltenen Rotliegend-Landschaften Deutschlands. Damals war die Region des Nahelanddes ein Festland, in dem in Abhängigkeit vom Klima unterschiedlichste Gesteinsschichten abgelagert wurden. Die Epoche des Rotliegenden begann vor 300 Millionen Jahren. Namensgebend waren ihre obersten Partien mit ihren durchgehend roten Gesteinen. Die Schichten des unteren Rotliegenden hingegen zeigen dunkelgraue bis braune Farbtöne, weil sie in einem feuchteren Klima entstanden sind.
Die Landschaft in der unteren Rotliegendzeit
Aufgrund der weit südlichen Lage Europas zu Beginn des unteren Rotliegenden herrschte in der Saar-Nahe-Senke subtropisches Klima. Das gerade erst aufgefaltete noch junge Massiv des Rheinischen Schiefergebirges hatte Hochgebirgscharakter und sein Übergang zur südlich vorgelagerten Beckenlandschaft gestaltete sich als steile Landschaftsstufe. Dieses starke Relief führte zu einem Monsunklima.
In den Sommermonaten brachte es tropisch feuchte Luftmassen von einem südliche gelegenen Meer heran, die sich am und im Soonwald abregneten.
Die aus den Bergen abfließenden Regenmassen ergossen sich in die Ebene des Saar-Nahe-Beckens und schufen dort wiederholt ausgedehnte Überfutungs- und Seenlandschaften.
Die zu Stein gewordenen Ablagerungen eines solchen Sees sind die hier vorliegenden beige-bräunlichen Tonsteine, die am Grunde eines Sees als Tonschlamm abgelagert wurden.
Quelle: Schautafel vor Ort
Eure Aufgaben
1. Was spiegelt die Farbintensität des Seetone wider und wie verhält sich diese?
2. Wie nennt sich die Schichtung der Tonsteine?
3. Beschreibe mit eigenen Worten wie die hier vorliegenden Seetone aussehen.
Last but not least:
Über ein Foto mit Euch und Eurem GPS würden sich Besucher des Listings sowie Owner freuen!
Die Antworten bitte an die Mailadresse im Profil senden, danach kann gleich geloggt werden. Sollte etwas nicht stimmen, melde ich mich.