Den Namen Friedenskirche wählten die
Bienstädter Bürger mit dem tiefen Wunsch nach friedevollen Zeiten
für sich und ihre Kirche aus. Denn nach den Napoleonischen Kriegen,
in denen auch der Ort und seine Bürger sehr gelitten hatten,
konnten die Bienstädter 1814 nach drei Jahren Bauzeit ihre wieder
aufgebaute Kirche weihen. Dringend wurde sie gebraucht, da die alte
Johanneskirche längst zu klein und baufällig geworden war. So
konnten sich die Menschen an dem aus Natursteinen und im
sogenannten Bauernkirchernbarock errichteten Gotteshaus
erfreuen.Seit 1802 riefen drei Glocken die Bienstädter zur Kirche.
Die größte dieser drei wog zehn Zentner und trug die Aufschrift:
"Gott segne und erhalte Bienstädt". Der Glockendreiklang verstummte
im Kriegsjahr 1917. Neben den beiden großen Glocken waren auch 103
Orgelpfeifen und 95 Pfund Blitzableiter abzuliefern. Die
Kirchenfassade trägt noch heute die Spuren der Einschläge. Wer sich
jedoch von der Fassade nicht abschrecken lässt, den erwartet ein
freundlicher Innenraum, der 1991 renoviert worden ist. Zurzeit
steht nur eine kleine elektronische Orgel zur Verfügung, eine
Restaurierung der alten Kirchenorgel steht noch aus.
Zum Cache
Ihr sucht hier einen Microcache, bei dem es gelogen wäre, wenn man
behaupten würde, er wäre nicht siehe
Hint.