Indianerfelsen EarthCache
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„Bei den Indianerfelsen handelt es sich um einen Basalt, ein typisches vulkanisches Gestein des Westerwaldes, das auch im Jahr 2010 noch in großen Mengen in Tagebauen im Westerwald gewonnen wird. In Hillscheid wurde aber Basalt nie kommerziell abgebaut.
Der vulkanische Westerwald liegt im östlichen Rheinischen Schiefergebirge zwischen Rhein und Dill.
Er ist Teil des mitteleuropäischen Vulkangürtels, der sich seit dem Alttertiär – vor ca. 63 bis 23 Mio. Jahren – von Schottland über das Rheinische Schiefergebirge und Hessen bis in den Egergraben in Tschechien erstreckte. Die Fläche der vulkanischen Gesteine des Westerwalds umfasst ca. 1.000 km² und ist somit nach dem Vogelsberg das zweitgrößte zusammenhängende Vulkangebiet Deutschlands.
Der Indianerfelsen ist ein kleines, isoliertes Basaltvorkommen, das auf den meisten Karten nicht verzeichnet ist. Sein geologisches Alter, also die Zeit seiner Entstehung, ist wegen fehlender Untersuchungen nicht bekannt. In der Nachbarschaft kommen weitere vulkanische Gesteine, wie zum Beispiel die Basalte von Caan oder Langenscheid oder die Trachyte von Isenburg oder Boden, vor.
Ein handgroßes Basaltstück wurde vom Landesamt für Geologie und Bergbau, Mainz, mikroskopisch und geochemisch untersucht. Im Dünnschliff zeigt das Gestein unter dem Mikroskop eine feinkristalline Grundmasse, in der Einsprenglinge verschiedener Minerale eingelagert sind. Das Gestein durchzieht ein Netz von Mikrorissen, deren Ursache in der Bildung von Analcim (einem Natrium-Aluminium-Silikat aus der Gruppe der Zeolithe) und in unterschiedlichen Spannungen beim Abkühlen und Auskristallisieren der Schmelze begründet ist. Der Analcim bewirkt durch besonders schnelle Verwitterung einen Zerfall des in grubenfeuchtem Zustand noch festen Gesteins, der solche Gesteinspartien als Baustoff nur eingeschränkt nutzbar macht.
aus: Infotafel am Indianerfelsen
Aufgaben:
1. Wie nennt man die besondere Basaltart, aus der der Indianerfelsen besteht?
2. Miss die Länge/Höhe der im Bildvordergrund links befindlichen Basaltsäule (in cm). Foto 1
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