Riffelhorn Südwand Traditional Cache
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Hochalpine Mehrseillängen-Tour in der Südwand des Riffelhorns (2928m). Eingebettet zwischen den Viertausendern des Wallis, in Sichtweite des Matterhorns. Das Riffelhorn liegt unterhalb des Gornergrats bei Zermatt. Viele Bergführer nutzen das Riffelhorn insbesondere, um ihre Kunden auf die Besteigung des Matterhorns vorzubereiten. In der Südwand gibt es Kletterrouten unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades im festen Fels.
Der Berg:
Dieser Felsbrocken ist vermutlich der unauffälligste Fast-Dreitausender der Alpen, sicher aber der mit der schönsten denkbaren Aussicht. Denn in direkter Nachbarschaft zu so vielen 4000ern kann man nur erblassen und staunen. Mehr alleine stehend würde der Riffelberg sicherlich ein ganz anderes Ansehen geniessen. Doch so verschwindet er fast ganz vor dem ungeübten Betrachterauge, es sei denn man steht zufällig gerade daneben. Oder um es anders auszudrücken: Ein toller, versteckter Platz mit genialer Aussicht und einer großen Geschichte, wird er doch gerne als Einkletterberg fürs Matterhorn verwendet. Und somit ein idealer Platz für einen Cache
Der Grundgedanke:
Da der Gipfel auch mit Kraxelei zu erreichen ist, wir aber Wert auf die tolle Gneis-Kletterei legen wollten platzierten wir den Cache in einer Kletterroute in der ausgesetzten Südwand hoch über dem Monte-Rosa-Gletscher. Spektakuläre Bilder sind also garantiert! Um eine möglichst große Bandbreite zu erreichen, haben wir uns für die Routenkombination „Thermometeregg“, „Thermometercoloir“, „Z’Schreg Band“ und „Via Charly“. Eine davon müßt Ihr durchklettern, um an den Cache zu kommen. Diese Routen bieten die größte Bandbreite an Kletterschwierigkeiten mit gleichzeitiger Möglichkeit, den Gipfel zu erreichen.
Die Routen:
- Via Charly 4a (4a obl.) - 7SL
- Thermometeregg 5c (5c obl.) - 4 SL
- Thermometercouloir 4b (4b obl.) - 3 SL
- Z’Schreg Band 5c (5c obl.) - 1 SL
Der Zustieg / Abstieg:
Kletterstil: Senkrecht/Platten
Zustieg: ca. 20 Min. Mit Gornergratbahn bis Rotenboden, von dort auf Wanderweg Richtung Riffelsee. Bei erster Verzweigung links Richtung Süden bis zu den Felsen laufen. Sicherungsstifte. Achtung: Zustieg heikel!
Markierung: blaue Metallfähnchen. Man sollte sich dabei nicht von deren Ausrichtung irritieren lassen und immer weiter nach dem zunehmend schwerer zu findenden Pfad Ausschau halten, bis man am Fels eine Metalltafel ausmachen kann mit den Routennamen und –schwierigkeiten. Hier befindet sich der Einstieg in die Routen.
Abstieg: Über Riffelhorn-Ostgrat (mit 1 oder 2 x Abseilen, je nach Routenwahl). Recht leicht und offensichtlicher als der Zustieg in etwas Kraxelei.
Die Ausrüstung:
- Normale Sportkletterausrüstung
- Zusätzlich Bergausrüstung für alle Wetterlagen
- 2 x 50m Seil / Keile 3-9 / Friend Nr. 1 (2x)
- 10 Expressen
- 1 Stift, es befindet sich keiner im Cache!
Der Cache:
Der Cache liegt 2 SL unter dem Riffelhorngrat einige Meter oberhalb eines Standes. Der gemütliche, große Stand ist erst hinter dem Felsblock, d.h. den Ring sieht man erst, wenn man herum geklettert ist. Der Cache selber befindet sich etwa 3-4 Meter oberhalb des Standplatzes in einem Loch unter einem Stein. Der Cache kann über die o.g. ersten 3 Routen erreicht werden. Bei 2 dieser Routen muss man sich kurz aus der Route entfernen und 1 SL queren bis zum Stand und dann wieder zurück.
Links und Informationen:
Webcam Riffelberg:
Wetter
Topo Riffelhorn
Bilder von unserer Tour
Wichtige Hinweise:
Für diesen Cache müßt Ihr Euch nicht nur sicher in Mehrseillängenrouten bewegen können, sondern Ihr solltet auch beachten, daß Ihr Euch im Hochgebirge auf fast 3000m befindet und das Wetter entsprechend beachten müsst. Der Zustieg ist zwar nicht allzu lang (Bahnverwendung vorausgesetzt), aber stellenweise recht schwierig zu finden und kann schnell in heikle Kraxelei ausarten, besonders dann, wenn man sich versteigt. Ab einem bestimmten Punkt, den wir in etwa bei den Seillängen um den Cache sehen würden, macht es keinen Sinn mehr umzukehren, falls man sich schnell zurückziehen muß, da der Weg oben herum schneller geht. Der Cache sollte nur bei günstigen Wetterverhältnissen angegangen werden, da ein Wetterumschwung in dieser Höhe gefährliche Konsequenzen haben kann.
Ansonsten gehen wir davon aus, daß jeder, der diesen Cache angeht weiß was er tut, kann und dabei haben muß, und lehnen selbstverständlich jegliche Haftung ab: Jeder ist für sein eigenes Handeln und der daraus resultierenden Konsequenzen vollumfänglich verantwortlich!
Berücksichtigt die subjektiven und objektiven Gefahren im Hochgebirge.
Cache Maintenance:
Die beiden Owner sind mehrfach im Jahr in der Region. Darüberhinaus ist ein italienischer Bergführer aus Cervinia über den Cache informiert.
Nachtrag (aufgrund einiger Nachfragen): Ja, es ist zwingend Kletterausrüstung erforderlich. Und ja, man braucht sie wirklich. Und ja, man sollte sie auch benutzen können. Auch wenn wenn vom Gipfel "nur" absteigt. Es ist richtig, daß das GPS dann nur wenige Meter anzeigt. Das betrifft aber nur die horizontale Etnfernung. Bitte die Cachebeschreibung lesen, gesunden Menschenverstand einschalten und dann bitte nicht solche Fragen stellen. Es sei denn man will unbedingt einen kostenfreien Flug mit der Air Zermatt in einem schwarzen Beutel erleben, der von den Erben bezahlt wird.
Nachtrag II (aufgrund von Nachfragen): Kann man den Cache im Winter machen? Ist es möglich mit Skiern zum Cache zu kommen? Ich lese und verstehe (!) die Cachebeschreibung. Wenn ich im Sommer klettern muss, warum sollte das im Winter mit Skiern anders sein. Ja, es gibt Leute die diesen Cache im Winter machen können. Aber die haben Sponsoren und es ist deren Beruf. Und selbst die müssen die Cache aus 1-3m Schnee ausgraben. Und wer solche Fragen stellt, gehört sicherlich nicht zu dieser Gruppe.
Additional Hints
(Decrypt)
5. Fgnaq, 4z boreunyo, Fcbvyre Ovyqre, mjrvgnhfraqnpuguhaqresüasmvt znfy.
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