Skip to content

Erzgebirgsschanze Traditional Cache

This cache has been archived.

Susi Sonnenschein: Hallo mimi,

da sich hier scheinbar nichts weiter tut und leider keine weitere Reaktion auf Reviewer-Notes kamen, archiviere ich diesen Cache.

Falls Du diese Cacheidee nicht weiterverfolgen möchtest, denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln. Solltest Du nochmals Interesse an einem Cache hier haben, so musst Du nun leider ein neues Listing dazu anlegen.

Mit sonnigen Grüßen

Susi Sonnenschein
(Volunteer Geocaching.com Reviewer)

More
Hidden : 6/3/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Auch an dieser Stelle ein kleiner Tradi, damit dieser Ort nicht in Vergessenheit gerät.....

Infos zur Schanze:

Erzgebirgsschanzen:
K-Punkt: 75 m
Rekord: 86,0 m (Michael Uhrmann )
Tischneigung: 10°
Aufsprungneigung: 36°
Baujahr: 1960
Status: außer Betrieb
Matten: nein
K-Punkt: 51 m
Baujahr: 1965
Umbauten: 1978, 1993/94, 2005
Weitere Schanzen: K36
Status: in Betrieb
Matten: ja
Weitere Schanzen: nein
Verein: WSV 08 Johanngeorgenstadt

Geschichte:
Zwischen 1908 und 1925 wurden in Johanngeorgenstadt mehrere Schan­zen errichtet, unter anderem die Bahnhofschanze und die Lehmer-Grund-Schanze.
Die interessanteste Schanze in dieser Zeit war jedoch die Hans-Heinz-Schanze, die erste Großschanze Deutschlands war und nach dem Initiator des Skispringens in Johann­geor­gen­stadt benannt wurde, welcher im 1. Weltkrieg gefallen war. Sein Bruder Guido, ein hiesiger Möbel­fab­rikant, finanzierte und errichtete die Schanze in den Jahren 1928/29. Den ersten Schanzenrekord sprang 1929 Walter Glaß aus Klingenthal mit 68 m. Ein Jahr später erzielte der spätere norwegische Olympiasieger Birger Ruud 70 m! Am Ende lag der Rekord bei 80 m, gehalten von dem Einheimischen Herbert Queck. Die zu diesem Zeitpunkt größte deutsche Schanze hatte einen 42 m hohen Anlaufturm mit 110 m Anlauflänge, doch 1956 brach die nun baufällige Holzkonstruktion zusammen.
An gleicher Stelle wurde 1960 bis ’62 die neue Erz­ge­birgs­schanze als K75 gebaut. Das massive Stahlbetonbauwerk wurde übrigens aus Ge­win­nen des staatlichen Lotto-To­to-Wett­spiel­betriebes der DDR mitfinanziert. Mitte der 60er ent­stan­den die Ju­gend­schan­zen, wobei 1978 die K36 ein­en hydraulisch verstellbaren Anlauf erhielt (Freitag­turm). Die Jugendschanzen sind in Betrieb und wurden 1993/94 renoviert und mit Matten be­legt. 2005 bekamen alle vier Klein­schanzen eine Por­zell­an­an­laufspur und neue Matten.
Auf der großen Erzgebirgsschanze wird seit einigen Jahren nicht mehr gesprungen, da sie den modernen Profil- und Sicherheits­an­for­der­ung­en nicht mehr entspricht. Wenn aber künftig wieder solche Springer wie Sven Hannawald oder Nordische Kombinierer Björn Kircheisen aus dem Verein hervor gehen sollen, muss die Schanze wieder inter­nationalen Standard bekommen.

Additional Hints (No hints available.)