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Zwickauer Kaserne Traditional Cache

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Hidden : 6/6/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Ein kurzer Tradi in der Nähe der Zwickauer Kaserne, dem heutigen Verwaltungszentrum.




In den Jahren 1883 bis 1885 wurde die Kaserne an der Werdauer Straße, von den Baumeistern Helm und Frise, errichtet.

Die ersten Truppen des 9. königlich sächsischem Infanterie-Regiments Nr. 133 bezogen die Kaserne am 1. Juli 1885.

Durch einen Großbrand in der Nacht vom 29. zum 30. April wurde die Kaserne fast vollständig zerstört. Daraufhin wurde die Kaserne neu erbaut.

1900 wurden die Gebäude wieder dem Infanterie-Regiment Nr. 133 übergeben.

Am 9. August 1914 zieht das Zwickauer 9. königlich sächsisches Infanterie-Regiment Nr. 133 in den Krieg.
Während des Krieges sind in der Kaserne u.a. das „Landsturm-Bataillon“ Schneeberg, die „Gefangenenbewachungskompanie“ und das Ersatzbataillon des 9. Infanterie-Regiments Nr. 133 untergebracht.

Am 9. November 1918 übernimmt vorübergehend der Soldatenrat die Gewalt in der Zwickauer Kaserne. Am 23. und 24. November 1918 kehrt das aktive Infanterie-Regiment Nr. 133 aus dem Feld zurück.

Im Zuge der Demobilisierung erfolgt 1919 die Auflösung der Zwickauer Garnison.

Die Gebäude werden jetzt von der Polizeidirektion, Firmen und als Wohnungen genutzt.

1936 beziehen Soldaten wieder teilweise die Kaserne. Neben Dienststellen der Polizeidirektion Zwickau sind in der Kaserne nun auch die Heeres-Standortverwaltung der Wehrmacht sowie das II. Bataillon vom Infanterie-Regiment 31 untergebracht.

Im 2. Weltkrieg beziehen für die ausgerückten Truppen andere Einheiten die Kaserne.

Unter anderem werden hier das Infanterie-Ersatz-Regiment 209, das Reserve-Grenadier-Regiment 209, das Infanterie bzw. Grenadier-Ersatz-Regiment 534, das Infanterie- bzw. Grenadier-Ersatz-Bataillon 185, das Reserve-Infanterie-Bataillon 185 und das Landesschützen-Bataillon 354 beheimatet.

Ab 1943 beherbergt die Kaserne nur noch militärische Einrichtungen.

Nach den Ende des 2. Weltkrieges (1945-1954) war die Garnison ohne militärische Belegung.

Danach zogen Einheiten der Bereitschaftspolizei wieder in ihr ein.

Ab 1963 zieht auch die NVA in die Kaserne. Von 1972 bis 1984 befand sich die Unteroffiziersschule "Paul Fröhlich" in der Kaserne.

Seit dem 1. April 1991 befinden sich nur noch zivile Einrichtungen in der Kaserne.

1998 und 1999 wurde das Objekt saniert. Es wird heute als Verwaltungszentrum der Stadt Zwickau genutzt.



Quelle: „www.lexikon-der-wehrmacht.de“

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