Die Zeche Carl-Friedrich-Erbstollen entstand im Jahr 1825 durch
die Konsolidation der Zechen St.-Georgen-Erbstollen, Haarmannsbank,
Sternberg und Carl-Friedrich, die teilweise bis auf das Jahr 1773
zurückgingen. Benannt wurde sie nach Carl Friedrich Gethmann,
dessen Familie Eigner der Zeche war.
Im Jahr 1854 ging die Mehrheit der Kuxen an die Henrichshütte über.
Zur Verbesserung des Kohleabsatzes errichtete die Zeche 1828 eine
Pferdebahn zur Kohleniederlage Kost an der Ruhr. 1862 und 1884
wurden die beiden Tiefschächte abgeteuft.
1917 kam es auf der Zeche zu einem Grubenunglück, als bei der
Seilfahrt das Seil eines Förderkorbes riss. Hierbei kamen 41
Bergleute ums Leben.
1924 wurde die Zeche an die Zeche Prinz Regent verkauft und als
eine deren Nebenanlagen weiterbetrieben. Der Schacht 1 diente
lediglich noch als Wetterschacht, Schacht 2 als Seilfahrt, 1930
wurden die Tagesanlagen dann abgerissen.
Nachnutzung:
Heute liegen die ehemaligen Schächte zu beiden Seiten der Kemnader
Straße in einem Wohngebiet.
Quelle: Bochum.de und Wikipedia.de