Zwei Bäche Tour - Wasser und Glaube
Dieser Cache ist der Dritte auf dem neuen Fahrradrundweg entlang
der Kürnach und der Pleichach. Weitere Dosen entlang der Tour
folgen noch.
Diese Dose ist am neuen Radweg in Kürnach versteckt. Nebenan
befindet sich das ehemalige Wasser- bzw. Pumphaus der Gemeinde
Kürnach, das mit dem Anschluss an die Fernwasserversorgung seine
Bedeutung verlor. Für den neuen Radweg wurde es jetzt zur
Wegkapelle, die zum Verweilen und Besinnen einlädt,
umgebaut.


Weitere Infos
Die Zwei Bäche Tour ist ein
Fahrradrundweg für Erholungssuchende, vor allem Familien mit
Kindern und Würzburger sollen von dem neuen Angebot angesprochen
werden.
Er verläuft durch die Dörfer Mühlhausen, Unterpleichfeld, Kürnach,
Estenfeld, dann durch die Stadtteile Lengfeld und Versbach. Über
Rimpar und Maidbronn schließt sich der Rundweg.
Insgesamt ist er 24 Kilometer lang, es gibt 5 Abkürzungsrouten
und 6 Rastplätze mit Bänken und Fahrradständern laden zum Verweilen
und Ausruhen ein. An 12 Infopunkten mit Schautafeln erhält man
interessante Informationen zu Geschichte und Umwelt. Durch
zahlreiche Einkehrmöglichkeiten und geringe Steigungen (außer auf
den Abkürzungsrouten) ist die Route besonders familienfreundlich,
außerdem gibt es für Kinder Quizfragen entlang der Route.
Der Radrundweg wurde am 25. Juli 2010
offiziell eingeweiht, 150 Radler fuhren gemeinsam die Tour ab.
Weitere Infos findet man auch in der
Pressemitteilung. Außerdem wurde auch am 4. Juni 2011 mit einem
offieziellen Festakt (Band durchschneiden usw.) der Bachrundweg an
die Allgemeinheit übergeben. Die
Mainpost hat darüber berichtet.
Die zugehörigen Karten gibt es in
allen Gemeinden, durch die die Zwei Bäche Tour führt.
Hier noch Einiges über die beiden
Bäche, an denen entlang geradelt wird:
Die Pleichach hat eine Länge von ca. 32 km. Sie entspringt
nördlich von Erbshausen auf einer Höhe von ca. 330 m ü.NN. Sie
mündet ca. 163 m tiefer in Würzburg im Bereich des Altstadtviertels
Pleich in den Main. Pleichach bedeutet "weißes Wasser", das Wort
"Bleichwasen" oder "Pleich" bezeichnete früher auch die Wiesen am
Gewässer, auf denen Wäsche gebleicht wurde. Im Stadtgebiet Würzburg
sind rund 2,3 km des Baches überbaut und nicht sichtbar. Im
Gegensatz zur deutlich weniger Wasser führenden Kürnach standen an
der Pleichach lediglich 3 Mühlen.
Die Kürnach ist heute ein Zufluss zur Pleichach. Bis zur
Reguliereung im 20. Jh. mündete die Kürnach als eigenständiger Bach
oberhalb der Plachachmündung in den Main. Der heutige Zusammenfluss
iegt nicht sichtbar unterhalb des Greinbergknotens in Würzburg. Die
Kürnach entspringt oberhalb des gleichnamigen Ortes Kürnach und
überwindet auf einer Länge von ca. 11 km einen Höhenunterschied von
120 m. Der Name kommt von "Quirnaha" und bedeutet "Mühlenwasser".
Aufgrund des starken Gefälles konnten früher bis zu 19 Mühlen
entlang des Baches betrieben werden.