Am Hagelkreuz:
Im Volksglauben ist das Aufstellen von Flurkreuzen, die vor den
Unbilden des Wetters schützen sollen, so weit verbreitet wie die
Verehrung der Wetterheiligen. Das Kreuz Christi als Wettersegen zu
verwenden, bezieht sich auf die Bibelstelle der Passion: „Als
die sechste Stunde kam, brach über das ganze Land eine Finsternis
herein“ (Mk 33,15 EU und Mt 27,47 EU), und „die Erde
bebte und die Felsen spalteten sich“ (Mt 27,51 EU) im Moment
des Todes Jesu. Das wird als Schutz vor Naturkatastrophen
(typischerweise etwa Gewitter mit Blitzschlag, Sturm oder
Hagelschlag), wie auch plötzlichem Tod gedeutet, daher sind
Wetterkreuze oft auch Kruzifixe, also Kreuze mit der Figur des
Gekreuzigten. Sicardus von Cremona schreibt um 1200: „In
dieser Zeit, da die Früchte noch in zarter Blüte stehen, und die
Kriege ihren Anfang zu nehmen pflegen, fleht man zu Gott, daß er
Hagel und Wetter abhalte und fruchtbare Ernte seinem Volk
gebe.“ Quelle: Wikipedia
Wetterkreuze waren typischerweise regionales Ziel von Bitt- und
Bußprozessionen.
Ein solches Hagelkreuz steht auch im Feld zwischen Immendorf und
Prummern bei N50°57.582 E6°09.724.
Parken kann man unmittelbar an der Dose.