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Limpertstein Multi-Cache

This cache has been archived.

Matani: Da wir im Moment nicht viel Zeit für unser liebstes Hobby finden, haben wir uns schweren Herzens dazu entschlossen, uns von einigen Dosen zu trennen. Daher geht dieses Döslein nun in die ewige Schatzkammer ein. Vielen Dank für die vielen Logs und das tolle Feedback.

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Hidden : 6/19/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Der Graf von der Brandenburg hatte vor alter Zeit das Recht, den Gerstunger Metzgern die Preise zu bestimmen und von ihnen Fleisch zu forden. Dazu schickte er einen Boten, Limpert mit Namen, der ein Krüppel und sehr frech war. Limpert ließ sich immer viel Zeit. Wenn er endlich gegen Mittag auf seinem Esel angeritten kam, waren die Metzger voller Zorn, denn sie durften das Fleisch nicht eher verkaufen, bis der Bote die schönsten Stücke für die Küche des Grafen ausgewählt hatte. Da alle Vorwürfe und Mahnungen nichts halfen, beschlossen die Metzger eines Tages, sich zur Wehr zu setzen.
Am nächsten Markttag wartete man nicht auf den Boten. Als dieser endlich eintraf, war das Fleisch bereits verkauft.
Da beschimpfte er die Metzger in übler Weise, denn er fühlte sich stark durch die Macht seines Herrn. Aber Meister und Gesellen kümmerte das diesmal wenig, einige traten hinzu und zerrten ihn vom Esel.
Der Obermeister tat den ersten Schlag, dann hieben auch die anderen auf ihn ein, so heftig, daß der bucklige Fleischbote dabei zu Tode kam. Und der Graf sollte sein Fleisch haben! Den leblosen Körper zerhackten sie, die Teile steckten sie in die Körbe, die dem Esel zu beiden Seiten herunterhingen. Nun wurde das Grautier herumgedreht und mit kräftigen Tritten zum Ort hinausgejagt.
Am nächsten Tag erschien ein Mann von der Brandenburg und verkündete, daß der Graf für die Untat die ganze Stadt strafen wolle. Die Gerstunger bekamen jetzt große Furcht und hielten Rat. Da meldete sich einer, der gut zu reden verstand. Er wolle sich zur Brandenburg aufmachen und mit dem Graf verhandeln.
Dort angekommen, sprach er: “Herr euer Bote hat sich unseren Fleischern gegenüber ungezogen benommen, da sind sie zornig ge- worden und wußten am Ende nicht, was sie taten. Mit Recht seid ihr wütend, doch welchen Nutzen habt ihr, wenn ihr die Stadt niederbrennt oder die Schuldigen tötet? Schont uns, damit wir Gelegenheit haben, die Sache wieder gut zu machen.
Der Graf mußte einsehen, daß der Mann weise gesprochen hatte. Aber er war zu sehr beleidigt worden, darum konnte er auf Rache nicht verzichten. Er antwortete: “Gut, ich will die Strafe fünf Jahre aus- setzen, in dieser Zeit müßt ihr mir drei Aufgaben erfüllen, gelingt euch das, so seid ihr gerettet” Und er ließ vernehmen was er begehrte: Drei himmelblaue Hunde, drei mannshohe Eichen- stämmchen ohne Knoten und einen Scheffel voller Silberpfennige. Der Mann merkte, daß sich der Graf eine List ausgedacht hatte, widersprach ihm aber nicht. Fünf Jahre - bis dahin floß viel Wasser die Werra hinunter.
In Gerstungen machten sich die Leute sogleich an die Er- füllung der Aufgaben. Viele Hunde wurden in blau gestrichene Räume gesperrt und ausschließ- lich mit ebenso gefärbter Nahrung versorgt. Bald warfen die Hündinnen. Da waren unter den Jungen einige, die blaue Flecken im Fell hatten. Der Wärter wählte diese für die Zucht aus, und bei den nächsten Würfen verfuhr er ebenso. Ebenso pflanzten die Gerstunger Eichen in großer Zahl. Über die Stecklinge wurden dickwandige Glasröhrchen gestülpt, sodaß sich keine Knoten bilden konnten. Währenddessen ritt ein Mann durchs Land, der mußte großes Geld gegen Silberpfennige eintauschen. Einige Male kam er nach Hause und lieferte ab, was er ge- sammelt hatte.
Da war am Ende des fünften Jahres der Scheffel bis zum Rand gefüllt, auch aus dem Garten und dem Hundezwinger kam gute Nachricht - drei Eichenstämmchen waren herangewachsen, mannshoch, ohne Knoten, und einige Hündinnen hatten Junge mit vollkom- men blauen Fellchen geworfen.
Pünktlich lieferten die Gerstunger die seltsamen Dinge auf der Brandenburg ab. Der Graf mußte, so schwer es ihm auch viel, Wort halten. Auch mit ihrem Gewissen wollten sie ins reine kommen, deshalb errichteten sie zur Sühne ein Pflegehaus und setzten am Ort ihrer grausigen Tat einen Stein, der nach dem Erschlagenen Limpertstein genannt wurde.

Da der Stein doch etwas unter Beobachtung steht, haben wir uns entschieden den Cache an einer anderen Stelle zu plazieren. Das Final führt euch zu einem bemerkenswerten Baum. Um diesen zu finden müsst ihr folgendes Rätsel mit Hilfe der Tafel neben dem Stein lösen:

A= Zahl auf blauem Kreis

B= Anzahl der Buchstaben des Materials aus dem der Stein besteht

C= Quersumme des Jahres, in dem der Stein wieder am Markt plaziert wurde

D= Jahrhundert, in dem der Stein wegen Straßenbauarbeiten versetzt wurde

N 50° 58.BxB+Cx9
E 010° 04.AxAxD+Ax11

Additional Hints (Decrypt)

Ybpu va Onhzjhemrya

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)