Die Burg Rappottenstein
Diesen Cache widme ich dem wunderschönen Waldviertel, das ganz zu unrecht eine total unwürdige Cachedichte aufweist.

Die Geschichte
Um 1150 gründete Rapoto von Kuenring im Waldviertel zur Sicherung des Besitzes der Kuenringer eine Reihe von Burgen, deren mächtigste Rappottenstein war. Der Burg Rappottenstein kam von allem Anfang an große Bedeutung zu. Einerseits lag sie in der Mitte des ausgedehnten Besitzes der Kuenringer, sie war damit also stabiles Zentrum in einer bewegten Zeit. Auf der anderen Seite schützte sie aber auch den uralten, noch heute im Gemeindegebiet nachweisbaren Verbindungsweg, der von der Donau durch den Nordwald ins böhmische Land führte. Außerdem bildete die Burg Rappottenstein eines der stärksten Glieder in jener am Flusslauf des Kamp entstandenen Kette von Befestigungen, denen die Aufgabe zukam, das Land vor Einfällen der Böhmen zu schützen und damit auch der Babenbergermark Flankenschutz zu gewähren. Nach dem Sturz der Kuenringer kam die Burg 1305 an die Herren von Dachsberg, 1423 an die Familie Starhemberg und 1546 an die Herren von Landau. Aufständische Bauern belagerten 1597 die Burg, konnten sie aber nicht einnehmen. Auch 1645 belagerten schwedische Truppen vergeblich die Burg. Schließlich kam die Burg 1664 durch Kauf an die heutigen Besitzer, die Grafen Abensperg-Traun.
Architektur
Die Burg ist eine der wenigen, die nie erobert und daher nie zerstört wurden. Sie ist ein einmaliges Zeugnis mittelalterlicher Wehrbauten mit Bauelementen aus Romanik, Gotik und Renaissance:
Romanik: Turm im Süden
Gotik: Teile des Osttraktes, Burgkapelle, Knappenhalle im Osttrakt, Knappenküche und Archivzimmer
Renaissance: Brauhaus, Arkaden im Westtrakt, zwei Türme beim Eingangstor.
Diese beiden Türme weisen als Rarität einen doppelten Wehrerker auf. Die meisten Tore der Burg waren einst durch Zugbrücken gesichert. Am Brauhaus im ersten Hof befinden einige Fenster mit Sgraffitoumrahmung. Das zweite Tor war bis 1548 der Haupteingang. Im dritten Hof befinden sich das Wirtschaftsgebäude, eine Zisterne und das sagenumwobene Verlies mit dem Hungerturm.
Im Innenhof befinden sich im Westen dreigeschossige Renaissancearkaden, im Osten und Süden die Knappenhalle, im Norden die Knappenküche. Im Osten des Hofes befinden sich im ersten Stock zwei spätgotische Fenster. Das Archiv hat ein gotisches Sterngewölbe und Fresken aus der Donauschule. Im Norden der Burg liegt eine Gartenterrasse mit dem Uhrturm mit einer Pendeluhr. Das markante an dieser Uhr ist, dass sie nur einen Stundenzeiger besitzt. Die Gewichte werden täglich aufgezogen.
Burgkapelle
Die gotische Burgkapelle wurde 1379 geweiht. Sie ist zwei Stockwerke hoch und besitzt Mauern von drei Metern Dicke. An den Wänden befinden sich zwölf Weihkreuze. Die Gewölberippen ruhen auf schönen Konsolen. Der Flügelaltar stammt aus dem 15. Jahrhundert und wurde 1947 restauriert.
Quelle: Wikipedia
Der Cache
Der Cache ist eine klassische und (hoffentlich) wasserdichte Box mit Platz für Trade-Items. Bitte wieder gut tarnen, damit sie noch viele Cacher finden können.
Erstausstattung: Logblock+Kuli sowie für den Erstfinder: Mini-USB-Maus, Mini-Taschenlampe, Mini-Taschenmesser
Zum Abschluß ist natürlich noch eine Stärkung in der Burgschenke möglich ;-)