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Der Osten im Westen von Ingelheim Breslau Traditional Cache

This cache has been archived.

Eulili: Hallo MorgentauMz,

da sich hier scheinbar nichts weiter tut und leider keine weitere Reaktion auf Reviewer-Notes kamen, archiviere ich diesen Cache.

Sollten sich neue Umstände ergeben, kontaktiere mich bitte unter Angabe der GC*****-Nummer oder noch besser dem Link zum Cache. Ich kann den Cache innerhalb von 3 Monaten auch wieder aus dem Archiv holen, wenn er den Guidelines entspricht.

Falls Du diese Cacheidee nicht weiterverfolgen möchtest, denke bitte daran eventuellen Geomüll (Cachebehälter, Zwischenstationen) wieder einzusammeln.
Viele Grüße

Eulili
Volunteer Reviewer in Deutschland

Tipps & Tricks gibt es auf den Info-Seiten der deutschsprachigen Reviewer: http://www.gc-reviewer.de/

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Hidden : 6/26/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Kleine Serie von Ostdeutschen und Osteuropäischen Städten in Ingelheim

Bitte verhaltet Euch unauffällig

Die Region Schlesien, in der Breslau liegt, fand erstmals bei Tacitus im Jahr 98 Erwähnung sowie ca. 150 bei Ptolemäus in seinem Werk Magna Germania. Im 4. und frühen 5. Jahrhundert siedelte in der Umgebung des späteren Breslau der Wandalenstamm der Silinger, welcher Schlesien vermutlich seinen Namen gab.

Der Name Wortizlawa oder auch Wratislawa wurde erstmals um 900 erwähnt und bezeichnete Wortizlawa als slawische Marktstadt. Diese befand sich auf einer Insel nahe den drei Nebenflüssen der Oder. 990 wurde Breslau und ganz Schlesien von dem polnischen Piasten-Herzog Mieszko I. erobert. Im Jahre 1000 errichtete sein Sohn Boleslaw der Tapfere das Bistum Breslau. Er ließ auch um das Jahr 1000 die erste herzogliche Burg auf der Dominsel errichten, etwa an der Stelle der heutigen Martinskirche. Kurz darauf wurde innerhalb der Burganlage mit dem Bau des Domes begonnen. Das befestigte Gebiet um die Burg war schon damals eine kleine Stadt, in der etwa 1000 Menschen wohnten.[4]

1109 unterlag Kaiser Heinrich V. in der Schlacht gegen Boleslaw III. Schiefmund, das Schlachtfeld wurde als Hundsfeld bekannt. Nach Boleslaws Tod im Jahre 1138 wurde Breslau im Rahmen der Senioratsverfassung Hauptstadt des bis 1201 polnischen Teilfürstentums Schlesien. Wenig später siedelten die ersten deutschen Siedler am Südufer des Flusses, an der Stelle der heutigen Universitätsgebäude. Dort erbauten sie eine neue Stadt, die 1259 zur Hauptstadt des unabhängigen Herzogtums Schlesien aufstieg.

Während der Mongolenangriffe wurde Breslau 1241 zerstört. Das wiederhergestellte Breslau erhielt 1261 das Magdeburger Stadtrecht.

Aus Breslau ist der erste Arbeitskampf im Gebiet des Heiligen Römischen Reiches überliefert. Die Gürtlergesellen verabredeten untereinander, ein Jahr lang bei keinem Meister in der Stadt zu arbeiten. Diese wiederum einigten sich, eine Geldbuße an den Rat der Stadt zu zahlen, falls einer von ihnen einem der Streikenden Arbeit gäbe. Dies geht aus einer Urkunde vom 8. November 1329 hervor.

Im Jahr 1630 kehrte Martin Opitz von seinen Reisen nach Schlesien zurück. Um ihn gruppierten sich in seiner Heimat als erste Generation (oft auch als 1. Schlesische Dichterschule bezeichnet, Frühbarock) die Dichter Christoph Köhler, Wenzel Scherffer von Scherffenstein, Daniel Czepko und Dorothea Eleonore von Rosenthal. Unter der Führung dieser Schlesier entwickelte sich die deutsche Literatur der Epoche zum Stil des Frühbarock, die durch die vielen Metaphern innerhalb eines Textes geprägt wurde. Dabei war die grammatische sowie syntaktische Korrektheit des schriftsprachlichen Ausdrucks von hoher Priorität. Die sogenannte 2. Schlesische Dichterschule orientierte sich nach dem Spätbarock. Sie bestand aus aus Angehörigen einer Generation zwei Jahrzehnte nach Opitz und zeigte weit ausgeprägtere und mannigfaltigere Dichterpersönlichkeiten wie Andreas Gryphius, Christian Hofmann von Hofmannswaldau, Daniel Casper von Lohenstein und Angelus Silesius. Charakterisch für den Stil dieser Epoche war, dass die klare sprachliche Korrektheit von Opitz gekünstelter Lieblichkeit wich. Die Metaphorik wurde um Heranziehung von Geruch, Geschmack und Tastsinn erweitert. Der Roman der Epoche erhielt einen belehrenden Zweck, enzyklopädische Gelehrsamkeit wurde zur Schau getragen.

Ein Jahrhundert später belagerte Friedrich der Große mit seinen Truppen im Zuge des Österreichischen Erbfolgekrieges die Stadt ein Jahr lang, bis die Stadt am 10. August 1741 schließlich kapitulierte. Noch im selben Jahr am 7. November huldigten die schlesischen Stände unter Führung des Konsistorialpräsidenten und Oelsner Landeshauptmanns Kaspar Leonhard Moritz von Prittwitz im Breslauer Rathaus Friedrich dem Großen.

Additional Hints (Decrypt)

avzz Cyngm

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)