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Pechsteinklippen in der „Garsebacher Schweiz“ EarthCache

Hidden : 9/30/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Pechsteinklippen in der "Garsebacher Schweiz"

Von Meißen durch das Triebischtal flussaufwärts kommt man nach wenigen Kilometern in die Garsebacher Schweiz. Das Gestein, aus dem die bis 60 m hohen Klippen über dem Tal bestehen, ist sogenannter "Pechstein". Die Pechsteine im Meißner Gebiet gelten in ihrer Mächtigkeit und Verbreitung als das größte Pechsteinvorkommen in Mitteleuropa.

Die Bezeichnung Pechstein gab 1759 erstmals der sächsische Naturforscher Christian Friedrich Schulze dem glasigen Gestein wegen des Pechglanzes. Pechstein kann aber auch anders gefärbt sein, z. B. grünlich, schwarz oder auch rötlich.

Pechstein ist ziemlich selten, es handelt es sich um ein „vulkanisches Glas“ mit einem Wassergehalt von 5 – 9 %, das an der Wende vom Oberkarbon zum Rotliegenden, also vor rund 280 Mio. Jahren, als Schmelze aus Eruptionsspalten aufgestiegen und schnell abgekühlt ist. Dadurch wurden keine Mineralien gebildet, sondern es entstand eine glasige Gesteinsform. Im Verlauf der Erstarrung haben sich von Klüften ausgehende netzartige aber auch kugelige Kristallisate aus Quarz und Feldspat gebildet, die einen schaligen Aufbau mit einer porösen Außenrinde besitzen. Auch in den hiesigen Pechsteinvorkommen treten diese sogenannten „Wilden Eier“ auf.

 

Vulkanite (rasch abgekühlte vulkanische Gesteine), die direkt auf den Tiefengesteinen des Meißner Massivs lagern, sind neben Pechsteinen auch Tuffe, der Dobritzer Quarzporphyr und Porphyrit. An mehreren Aufschlüssen entlang des Triebischtales können diese verschiedenartigen Gesteine und ihre unterschiedlichen Verwitterungs- bzw. Entglasungsformen betrachtet werden. Die Gesteinsschmelzen des Dobritzer Quarzporphyrs und Pechsteins sind zeitlich unterschiedlich in Intervallen aufgedrungen. Sie entstammen aber einem gemeinsamen Magmaherd in der Tiefe. Umwandlungen beider Gesteinstypen in Kaolin und Ton durch intensive Verwitterung seit der Kreidezeit sind an Aufschlüssen im Triebischtal gleichermaßen zu beobachten. Sie bilden die wirtschaftliche Grundlage für die Keramikindustrie im Meißner Raum.

In einem Steinbruch an der ehemaligen Fichtenmühle in Garsebach wurde früher Pechstein zur Herstellung von Flaschenglas abgebaut. Heute sind die Pechsteinvorkommen der Garsebacher Schweiz als Geotop unter Schutz gestellt.
(Quellen: in Anlehnung an: „Wander- und Naturführer Dresden und Umgebung“ Berg- und Naturverlag Rölke und Geotopwanderung von Constanze Fröhlich)

Doch nun zum Cache: :

Bei N51° 07.737 E013° 26.363 findest du eine Tafel, die auf die Pechsteinklippen hinweist.

    1. Das Gebiet ist 1,X Quadratkilometer groß (es gilt nur die Zahl von der Tafel).

    2. Pechstein gibt es auch in anderen Ländern der Welt. Gesucht wird der zweiter Buchstabe
   (Zahlenwert des Buchstaben=Y) des letzten auf der Tafel benannten Landes.

Gehe die Straße ca. 350 m bergan, dann kommen auf der rechten Seite einige Stufen. Besteige nun die Klippen bei N51° 07.835 E013° 26.230. Genieße die Aussicht und sieh dich um. Die Pechsteinfelsen sind von schwarzen Algen überzogen, doch an einigen Stellen haben „Geologen“ gepickert und der „frische“ Pechstein wird sichtbar.

    3. Was meinst du, ist der Pechstein hier eher rötlich (Z=1), grünlich (Z=2) oder schwarz (Z=3)?

Um die Logerlaubnis zu erhalten, schicke eine Mail an pechXYZ@web.de (z. B. Antwort1 X=9, Antwort2 Bali Y=1, Antwort3 Z=3 dann Mail an: pech913@web.de).

Optional: Lade außerdem ein Foto hoch, das dich und/oder dein GPS an den Klippen zeigt. Bitte keine Fotos, die die Lösung der Fragen erleichtern!

Viel Vergnügen beim Erkunden und wenn Ihr einmal in der Gegend seid, könnt Ihr gleich noch den Mühlenmulti GC4507H absolvieren!

Additional Hints (No hints available.)