Die Illinger Bergkapelle
Die Illinger
Bergkapelle Zu den Sieben
Schmerzen Mariens mit der Pietà von Matthias Weiser zählt zu
den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Region. Tausende Menschen
pilgern jedes Jahr zu dieser Wallfahrtsstätte auf der Anhöhe
zwischen Illingen und Steinertshaus. Bekannt geworden sind die
jährliche Männerwallfahrt an Christi Himmelfahrt und die Wallfahrt
der Sinti (1955 als Zigeunerwallfahrt von Pastor Arnold Fortuin
gegründet) aus Südwestdeutschland und den Benelux-Staaten am ersten
Oktoberwochenende.
Die jetzige
Bergkapelle ist 1901 von Wilhelm Hector im neugotischen Stil
errichtet worden. Es bereits die vierte Wallfahrtskapelle, die auf
diesem Boden steht. Die Urkapelle wurde vermutlich im 16.
Jahrhundert unter der Regentschaft des Ritters Heinrich von Kerpen
(1541-1557) gebaut, vermutlich um 1555. Dafür spricht auch ein
Gedenkstein (Epitaph) in der Kapelle. Besonderer Anziehungspunkt
ist die ausdrucksvolle Weyser-Pietà mit Mittelpunkt des Altarraums,
die seit 1797 nachweisbar ist. Pilger suchen hier vor allem Trost
bei Krankheiten und in persönlichen Notlagen. Viele Votivtafeln vor
dem Haupteingang und ein Sandsteinkreuz geben Zeugnis dankbarer
Wallfahrer (Maria hat geholfen). 1716 soll es zu einer
Wunderheilung bei einem Mann aus Schiffweiler gekommen sein. Hilfe
bei Augenkrankheiten versprach man sich vom Wasser des
Liebfrauenbrunnens, der 1799 erstmals erwähnt wurde. Der Name zu
den Sieben Schmerzen Mariens ist seit 1680 nachweisbar. Dazu
gehören auch die Sieben Fußfälle auf dem Pilgerweg zur Kapelle zu
sehen, sieben Sandsteinstelen am Straßenrand mit farbigen
Basreliefs.
Quelle :
http://www.illingen-saar.de/
Schneller Drive-In
mit ein bisschen Kultur ... Stift zum Loggen nicht vergessen.
Happy
Hunting,
_ALvin