Um auf die vielen Todesfälle
auf der Strecke aufmerksam zu machen, haben wir in der Nähe eine
Bixx versteckt.
Jimmie Guthrie fuhr sein erstes Rennen 1923. Im Jahr 1930
holte er sich seinen ersten Sieg auf einer A.J.S.. Von 1931 bis zu
seinem Tode 1937 war er Werksfahrer für Norton. Guthrie war ein
erfolgreicher Rennfahrer in verschiedenen Klassen, 1935 und 1936
wurde er Europameister in der 500-cm³-Klasse. Im Jahr 1937 konnte
er den EM-Titel sowohl in der 350er- als auch in der 500er-Klasse
gewinnen. Außerdem war Guthrie sechsmal bei der Tourist Trophy auf
der Isle of Man siegreich.
Er verunglückte am 8. August 1937 beim Rennen um den Großen Preis
von Deutschland auf dem Sachsenring tödlich. Guthrie stürzte in
Führung liegend in der letzten Runde, wenige hundert Meter vor dem
Ziel, unterhalb des Streckenabschnitts „Heiterer
Blick“, nachdem die Kette an seiner Norton gerissen war und
sich im Hinterrad verfangen hatte. Er prallte zuerst gegen einen
Baum und wurde dann in den Straßengraben geschleudert, obwohl er
anfangs noch bei Bewusstsein gewesen war, erlag er wenig später im
Krankenhaus in Chemnitz seinen schweren Verletzungen.
Heute erinnern zwei Gedenksteine an diesen großen Rennfahrer, einer
auf der Isle of Man und einer an der Unglücksstelle am
Sachsenring.
Quelle: wikipedia

