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EarthCache

Die Salzwiesen von Amrum

A cache by Louis Cifer Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 7/9/2011
In Schleswig-Holstein, Germany
Difficulty:
3.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size: other (other)

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Geocache Description:


Die Salzwiesen

Salzwiesen regional auch als Heller, Inge oder Groden bezeichnet, sind vom Meer periodisch oder unregelmäßig überflutete Bestände krautiger Pflanzen (Salzpflanzenvegetation). Sie bilden den natürlichen Übergang und die biologische Grenze zwischen Land und Meer auf gezeitengeprägten alluvialen Weichsubstratböden (Schwemmböden). Nach deutscher Kartieranleitung werden diese dem semiterrestrischen Bodentyp der Rohmarsch zugeordnet.

Salzwiesen oder Salzsümpfe finden sich weltweit, in der gemäßigten Klimazone an strömungsarmen Flachküsten im Bereich der mittleren Hochwasserlinien, unter tropischen Klimabedingungen bei entsprechenden geomorphologischen Voraussetzungen als Mangrovenwälder. Die artenreichen Lebensgemeinschaften aus Salzpflanzen (Halophyten) und den in Salzwiesen lebenden Tieren sind an die Überflutung und hohe Salzgehalte des Meereswassers und des Bodens in höchstem Maße angepasst.

Entstehungsgeschichte

Man vermutet, dass in Europa Salzwiesenpflanzen die Eiszeiten in den südlichen Ästuaren der Loire und in der Gironde, an der Westküste Frankreichs überdauern konnten. Vor etwa 12.000 Jahren wich das Eis endgültig zurück, die Temperaturen stiegen und das Wasser der abschmelzenden Eisschilde füllte vor rund 8.500 Jahren die Nordsee. Das Meeresniveau stieg um vierzig Meter bis auf den heutigen Meeresspiegel. Dadurch wurde die Landverbindung zwischen England und dem Kontinent unterbrochen. Strömungen und Wellengang führten zur Bildung von küstenparallelen Strandwällen, die sich zu Dünen weiterentwickelten. Hinter diesen Schutzwällen bildeten sich zunächst ausgedehnte Moore. Mit weiter steigendem Meeresspiegel wurden sie teilweise überflutet und in den vergangenen 6.000 Jahren mit den Sedimenten bedeckt, die heute das Watt bilden. Die Salzwiesen der Nordseeküste konnten sich nur in Verbindung mit dem Watt ausbilden. Eine Salzwiese entsteht, indem in den höheren, nicht so häufig und lange überfluteten Bereichen Pflanzen Fuß fassen. Der Zu- und Ablauf des Wassers erfolgt über Priele, die Watt und Salzwiesen durchziehen.

Geologischer Hintergrund

Die Salzwiesen im Nordseewatt entstehen durch kontinuierliche sedimentäre Ablagerungen bei Flut. Was aber sind eigentlich sedimentäre Ablagerungen ? Sedimentierung bzw. Sedimentation (von lat. sedimentum „Bodensatz“) ist das Ablagern/Absetzen von Teilchen aus Flüssigkeiten oder Gasen unter dem Einfluss der Schwerkraft und anderen Kräften, wie zum Beispiel der Zentrifugalkraft („Fliehkraft“) in einer Zentrifuge. Bildet sich zuunterst eine Schicht von Schwebstoffen, so nennt man diesen Bodensatz, Sediment oder (um Verwechslungen mit Sedimentgestein auszuschließen) Lockersediment (Lockergestein). Bei der Sedimentation schichten sich die abgelagerten Teilchen aufgrund ihrer unterschiedlichen Sedimentationsgeschwindigkeiten (Absinkgeschwindigkeiten) nach ihrer Dichte und ihrer Größe. Die Teilchen mit größter Sedimentationsgeschwindigkeit lagern sich zuerst ab, liegen also zuunterst. Da die Sedimentationsgeschwindigkeit wesentlich von der Dichte bestimmt wird, können sich verschiedene Stoffe schichtweise getrennt ablagern, was auch dazu benutzt werden kann, die verschiedenen Stoffe eines Gemenges zu trennen (siehe Dekantieren). Wird nur ein Material abgelagert oder Materialien ähnlicher Dichte, lagern große Partikel schneller ab und liegen zuerst unten, während kleine Partikel oben liegen. Je größer also die Dichte ist, desto schneller sinkt der Stoff zu Boden. Bei aufgeschäumtem Material, beispielsweise eruptiven Bimssteinen, kann eine inverse Gradierung auftreten, kleinere Teilchen weisen dann eine höhere Sedimentationsgeschwindigkeit auf und lagern unten, während größere oben lagern. Sedimente lassen sich nach ihrer Entstehung in drei Hauptgruppen unterteilen: klastische Sedimente (durch Wasser, Wind, Gletscher, Murgang usw. transportierte und so mechanisch geformte Partikel, z. B. Sand) chemische Sedimente (durch chemische Prozesse aus wässrigen Lösungen durch Fällung ausgeschieden, z. B. Carbonate) biogene Sedimente (Ablagerungen von Organismen oder aus Organismenresten, z. B. Korallenriffe) Neben der Unterteilung nach der Entstehung der geologischen Sedimente ist der Ablagerungsort eine weitere wichtige Einteilungsmöglichkeit, hier lassen sich fluviatile, limnische, marine, aeolische, glaziale und pyroklastische Sedimente voneinander abgrenzen. Herangeführt werden die Schwebstoffe im Falle einer natürlichen Sedimentation in der Regel durch Erosionsprozesse und hierbei vor allem durch fluviatilen Transport, welchen ihrerseits in der Regel eine Verwitterung des Ausgangsgesteins vorausgegangen ist. Je nach Entfernung zum Abtragungsort und der damit meist zunehmend geringeren Strömungsgeschwindigkeit, weist die Korngrößenverteilung der im Wasser mitgeführten Partikel deutliche Unterschiede auf. Hierbei gilt, dass die Korngröße der Partikel mit der Entfernung und einer absinkenden Strömungsgeschwindigkeit abnimmt, da die größten bzw. schwersten Partikel (Geschiebe) zuerst sedimentieren und die Strömung oft nicht mehr in der Lage ist diese vom Gewässergrund aufzuwirbeln. Salzwiesen werden deshalb Salzwiesen genannt, weil der Salzgehalt innerhalb des Bodens so hoch ist, dass sich nur noch hochspezialisierte Salzpflanzen ansiedeln können. Die Pflanzen binden den Schlick und die Schwebeteilchen und verhindern auf diese Weise, dass ein Meer den angeschwemmten Boden wieder abtragen kann. Durch den zunehmenden Bewuchs erhöht sich eine Salzwiese im Durchschnitt um 1 cm pro Jahr.

Earthcache Aufgaben

Um diesen Earthcache loggen zu können müsst Ihr folgende Aufgaben erfüllen:

  • geht auf die Plattform an obigen Koordinaten und versucht mir zu sagen wie breit der Salzwiesenstreifen bis zum Meer ist.
  • es gibt vor Ort zwei verschiedene Arten von Salzwiesen. Welche sind das und worin besteht der Unterschied ?
  • was schätzt Du wie lange es dauert bis aus der Sedimentierung eine Salzwiese entsteht ?
  • welchen Anteil in Prozent der Gesamtgröße von Amrum machen die Salzwiesen aus ?

Es ist zwar keine Logbedingung mehr, aber ich würde mich sehr über ein Foto auf der Plattform freuen.

The Salt Marsh

A salt marsh is an environment in the upper coastal intertidal zone between land and salt water or brackish water, it is dominated by dense stands of halophytic (salt-tolerant) plants such as herbs, grasses, or low shrubs. These plants are terrestrial in origin and are essential to the stability of the salt marsh in trapping and binding sediments. What is a sediment ? Sedimentation is the tendency for particles in suspension to settle out of the fluid in which they are entrained, and come to rest against a barrier. This is due to their motion through the fluid in response to the forces acting on them: these forces can be due to gravity, centrifugal acceleration or electromagnetism. In geology sedimentation is often used as the polar opposite of erosion, i.e., the terminal end of sediment transport. In that sense it includes the termination of transport by saltation or true bedload transport. Settling is the falling of suspended particles through the liquid, whereas sedimentation is the termination of the settling process. Sedimentation may pertain to objects of various sizes, ranging from large rocks in flowing water to suspensions of dust and pollen particles to cellular suspensions to solutions of single molecules such as proteins and peptides. Even small molecules such as aspirin can be sedimented, although it can be difficult to apply a sufficiently strong force to produce significant sedimentation. In geology, sedimentation is the deposition of particles carried by a fluid flow. For suspended load, this can be expressed mathematically by the Exner equation, and results in the formation of depositional landforms and the rocks that constitute sedimentary record. An undesired increased transport and sedimentation of suspended material is called siltation, and it is a major source of pollution in waterways in some parts of the world. The sedimentation of particles under gravity is described by the Mason–Weaver equation, which has a simple exact solution. The sedimentation coefficient s in this case equals mb / f, where mb is the buoyant mass. The sedimentation of particles under the centrifugal force is described by the Lamm equation, which likewise has an exact solution. The sedimentation coefficient s also equals mb / f, where mb is the buoyant mass. However, the Lamm equation differs from the Mason–Weaver equation because the centrifugal force depends on radius from the origin of rotation, whereas gravity is presumed constant. The Lamm equation also has extra terms, since it pertains to sector-shaped cells, whereas the Mason–Weaver equation pertains to box-shaped cells (i.e., cells whose walls are aligned with the three Cartesian axes). Particles with a charge or dipole moment can be sedimented by an electric field or electric field gradient, respectively. These processes are called electrophoresis and dielectrophoresis, respectively. For electrophoresis, the sedimentation coefficient corresponds to the particle charge divided by its drag (the electrophoretic mobility). Similarly, for dielectrophoresis, the sedimentation coefficient equals the particle's electric dipole moment divided by its drag. Classification of sedimentation:[citation needed] Type 1 sedimentation is characterized by particles that settle discretely at a constant settling velocity. They settle as individual particles and do not flocculate or stick to other during settling. Example: sand and grit material Type 2 sedimentation is characterized by particles that flocculate during sedimentation and because of this their size is constantly changing and therefore their settling velocity is changing. Example: alum or iron coagulation Type 3 sedimentation is also known as zone sedimentation. In this process the particles are at a high concentration (greater than 1000 mg/L) such that the particles tend to settle as a mass and a distinct clear zone and sludge zone are present. Zone settling occurs in lime-softening, sedimentation, active sludge sedimentation and sludge thickeners. Salt marshes play a large role in the aquatic food web and the exporting of nutrients to coastal waters. They also provide support to terrestrial animals such as migrating birds as well as providing coastal protection.

Vegetation

Plant species diversity is relatively low, since the flora must be tolerant of salt, complete or partial submersion, and anoxic mud substrate. The most common salt marsh plants are glassworts (Salicornia spp.) and the cordgrass (Spartina spp.), which have worldwide distribution. They are often the first plants to take hold in a mudflat and begin its ecological succession into a salt marsh. Their shoots lift the main flow of the tide above the mud surface while their roots spread into the substrate and stabilize the sticky mud and carry oxygen into it so that other plants can establish themselves as well. Plants such as sea lavenders (Limonium spp.), plantains (Plantago spp.), and varied sedges and rushes grow once the mud has been vegetated by the pioneer species.

Salt marshes are quite photosynthetically active and are extremely productive habitats. They serve as depositories for a large amount of organic matter and are full of decomposition, which feeds a broad food chain of organisms from bacteria to mammals. Many of the halophytic plants such as cordgrass are not grazed at all by higher animals but die off and decompose to become food for micro-organisms, which in turn become food for fish and birds.

 

Geological Background

The salt marshes in the Wadden Sea caused by continuous sedimentary deposits at high tide. Salt marshes Salt marshes are so called because the salt content is so high within the soil, that only highly specialized salt-loving plants can colonize. The plants bind the silt and suspended particles and prevent in this way, a sea that can remove the alluvial soil again. With the increasing growth in a salt meadow increased on average by 1 cm per year.

It is believed that salt marsh plants in Europe, the ice ages in the southern estuaries of the Loire and the Gironde, on the west coast of France were able to survive. About 12,000 years ago, the ice gave way finally returned, the temperatures rose and the water of melting ice sheets filled about 8,500 years ago the North Sea. The sea level rose by forty feet down to the present sea level. Thus, the land link between England and the Continent has been lost. Currents and waves led to the formation of shore-parallel beach ridges, which have evolved into dunes. Behind these barriers formed initially extended Moore. With further sea level rise, they were partially flooded and in the last 6,000 years covered by the sediments that now form the mudflats. The salt marshes of the North Sea coast could form only in conjunction with the tidal flats. A salt marsh created by reaching into the higher, less frequently flooded areas, plants and long distance. The inflow and outflow of water is run through over tidal creeks, salt marshes and the Wadden.protective

 

Earthcache Logging Tasks

To log this cache may need to meet your Earth following tasks:

goes on to the platform above and tell me how wide the strip is salt marsh to the sea. There are two different types of local salt marshes. What are they and what is the difference ? What do you estimate how long it takes until the sediment from a salt marsh formed ? What percentage of the total size of Amrum makes the salt marshes ?

 

Additional Hints (No hints available.)



 

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Last Updated: on 9/12/2017 9:08:46 AM Pacific Daylight Time (4:08 PM GMT)
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