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Mit
dem
Projekt
"Kurfürstlicher Thiergarten Arnsberg" soll die geschichtliche
Entwicklung Arnsbergs weiter dokumentiert und
anhand
zahlreicher "Erlebnisstationen" sichtbar gemacht werden.
Noch
heute
zeugen
vielfältige Relikte von der wechselhaften Geschichte des
Areals
im
Bereich
des kurfürstlichen Thiergartens. Zu nennen ist die Nutzung durch Bergbau, Wasserwirtschaft,
landwirtschaftliche Waldnutzungen
(Weide-/
Hudewald,
Ackerbau), Gewerbe (Köhlerei) und als
fürstlicher Repräsentationsraum
(Jagd).
Auch
Stadt
prägende
Ereignisse (Pest, 30-jähriger Krieg, 7-jähriger Krieg, 2. Weltkrieg)
haben
ihre
Spuren
hinterlassen.
Quelle:
Kurfürstlicher Thiergarten
Arnsberg
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Ich hab da mal was vorbereitet....
Auf dieser Runde gibt es keine besonderen Verstecke, hier ist mal
wieder wirklich der Weg das Ziel.
Auf dieser Runde heißt es Augen auf, da es auf kleiner Fläche
einiges Interessantes zu sehen gibt.
Nicht nur an den Döschen, sondern auch zwischendurch. Ich schreib
mal was dazu....
Jetzt geht es stramm bergauf.
Hier stand mal der Tuckhammer (Station 22), der ohne Fremdenergie
Wasser mühelos bergauf befördern konnte.
Dieser hydraulische Widder ist eine wassergetriebene, zyklisch
arbeitende Pumpe.
Der Widder nutzt den Druckstoss, um einen Teil des Wassers, mit dem
die Pumpe angetrieben wird, auf ein höheres Niveau zu heben.
Diese Pumpe eignet sich besonders für entlegene Regionen, da sie
nur mit der Energie des fallenden Wassers betrieben wird.
So wurde das Gehöft, an dem Du noch vorbeikommst, mit Wasser
versorgt.
Hier habe ich selbst bei mehrfachen messen keine genauen Daten
hinbekommen.
Arbeite bitte zusätzlich mit dem Spoilerbild
Funktionsweise
Der Widder ist eine Stromlose
Wasserhebevorrichtung, mit der die Kraft etwa eines höher gelegenen
Wasserreservoirs dazu benutzt wird, dieses Wasser an eine noch
höher gelegene Stelle zu heben. Das Wasser fließt aus einem
Behälter (der z.B. aus einem Gebirgsbach gespeist wird) dem Widder
über eine Leitung zu. An einem zunächst geöffneten Stoßventil
fließt das Wasser zunächst vorbei und geht dabei verloren. Ab einer
bestimmten Fließgeschwindigkeit schließt sich das Stoßventil, und
es kommt zu einem plötzlichen Druckanstieg vor dem Ventil. Dieser
Druckanstieg öffnet ein Steigventil, das vor dem Stoßventil liegt,
und ein Teil des Wassers schießt in einem Druckausgleichskessel
hinein, an dem auch die Steigleitung angeschlossen ist. Der
Druckausgleichkessel sorgt für einen gleichbleibenden Auslauf an
der Entnahmestelle. Nachdem dies geschehen ist schließt sich das
Steigventil und das Stoßventil öffnet sich wieder, das Spiel
beginnt von neuem.
Der Erfinder des Widders ist der Franzose Michel Josef de
Mongolfier (1740-1810; mit seinem Bruder erfand er den ersten
Heißluftballon).
Die permanenten Druckstöße in der Widderanlage erinnern an die
Rammstöße eines Widders, daher hat der Widder seinen Namen.
Mit solchen Widderanlagen können Höhen von über 200 Meter und
Volumenströme von bis zu 1000 Liter in der Minute realisiert
werden.
(Beschreibung der Funktionsweise von Rainer Schmitz)
Ihr befindet euch in einem Naturschutzgebiet.
Wege dürfen und müssen, bis auf wenige Meter am Cache, nicht
verlassen werden.