Skip to content

Ölbau Multi-Cache

Hidden : 8/17/2011
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Dieser Multi-Cache führt durch das Tanklager Lobau und zeigt dir einen wesentlichen Bestandteil der österreichischen Mineralöindustrie umgeben vom Nationalpark Donau-Auen.

Die Route führt (mit 2 Abstechern) entlang des Radweges Wien-Hainburg und beträgt ca. 5 km (eine Richtung) und ist daher auch am besten mit dem Fahrrad zu absolvieren. Obwohl ausreichend Treibstoffe in der näheren Umgebung vorhanden sind, können die Stages nur teilweise mit dem Auto besucht werden.


V1.4 06.2.2026 Stage 4 das Schild wurde getauscht und die Frage angepasst

V1.3 04.7.2020 Stage 6 ist OK; Frage geändert

V1.2 19.4.2020 Stage 6 ist nicht zugänglich

V1.1 30.6.2016 Frage bei Stage 6 geändert

V1.0 18.8.2011

Ölbau

Ölbau


Geschichte

Seit den 1930er Jahre gab es im Gebiet des Lobgrundes und der Napoleonschanzen eine Raffinerie, die in den 60er Jahren stillgelegt wurde. Anfang der 40er Jahre wurde gleichzeitig mit dem Bau des Donau-Oder Kanals und des Ölhafens ein Tanklager errichtet. Errichtet wurden 40 unterirdische Behälter mit bis zu 2 m dicken Betonummantelungen. Bauherr war damals die "Wirtschaftliche Forschungsgesellschaft m.b.H.", Berlin.

Karte von 1873

Karte von 1873, Quelle: Wikipedia

Gegen Ende des 2.Weltkrieges waren das Tanklager mit seiner damaligen Kapazität von ca. 140.000 m3 mehrfach Ziel von schweren Bombardements durch die Alliierten. Vermutlich mehrere Tausende Kubikmeter Erdöl und Erdölprodukte gelangten damals in den Erdboden.

Bombardierung 22.8.1944

Bombardierung am 22.8.1944, Quelle: www.461st.org

Tanklager Lobau und Ölhafen

Das Lager Lobau ist das größte in Österreich, sowohl bezogen auf die Fläche als auch auf die Lagerkapazität und den Durchsatz für Mineralöle. Es umfasst 87 Tanks mit einem Gesamtfassungsvermögen von von rund 1.600.000 m3. Der Gesamtumschlag beläuft sich auf ca 8,5. Mio m3/Jahr.

Das Lager Lobau ist ein Produktionslager. Es werden Rohöle, Zwischen- und Fertigprodukte wie Ottokraftstoffe und Ottokraftstoffkomponenten, Dieselkraftstoff, Heizöl leicht und Heizöl extra leicht sowie Mitteldestillatkomponenten und Komponenten für schwere Heizöle gelagert. In den beiden Mischanlagen werden die Zwischenprodukte zu Fertigprodukten mit einer Kapazität von bis zu 1,400.000 l/h gemischt.

Über ca. 20 sogenannte Donauleitungen werden jährlich bis zu 7,7 Mio. Tonnen Mineralölprodukte zwischen der Raffinerie Schwechat und dem Tanklager über bzw. unter der Donau transportiert.

Die Auslieferung der Produkte findet per Tankwagen (Kapazität ca. 100.000/Jahr), Kesselwaggons (25.000/Jahr), Schiff oder Pipeline (St.Valentin) statt.

Altlast

Durch die Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg sind Boden und Wasser durch Mineralöle und Kohlenwasserstoffe großflächig verunreinigt. Aufgrund der Strömungsverhältnisse des Grundwassers, die auch mit den wechselnden Wasserständen der Donau, im Hafen Lobau und in der Neuen Donau variieren, kann es zum Ausströmen dieser Verunreinigungen in die Untere Lobau kommen, wo sich ein Grundwasserwerk für Wien befindet. Das Gebiet des Tanklagers wurde daher als Altlast mit der Priorität 1 eingestuft

Aufwändige Sicherungsmaßnahmen wurden bereits durchgeführt. So wurden am Rand des Grundwasserschutzgebietes Anfang der 1990er Jahre eine ca. 1,8 km lange Sperrbrunnenreihe errichtet. Aus diesen Brunnen werden kontinuierlich ca. 170 l/s aus dem Grundwasser entnommen. Weitere Maßnahmen umfaßten in den Jahren 2002-2003 die Errichtung einer 155.000 m2 großen unterirdischen Dichtwand entlang der Neuen Donau, sowie die Inbetriebnahme einer weiteren Sperrbrunnenreihe am nordöstlichen Rand des Tanklagers. Um der Grundwasserabsenkung infolge der Absicherung entgegenzuwirken, wurde der Hausgraben reaktiviert. Das Wasser wird aus der oberen Neuen Donau, über Altarme der Lobau, das Mühlwasser, das Tischwasser und das Oberleitner Wasser zugeführt.

Heute noch werden ca. 300 Blindgänger im Umfeld des Tanklagers in der Lobau vermutet.

Stage 1 - Die unsichtbare Mauer

N 48° 10.548' E 016° 29.609'

An den Headerkoordinaten wird die unsichtbare Mauer sichtbar gemacht.

Du findest Von-Bis Werte für ihre Tiefe. Die 1. Nachkommastelle des Von-Wertes sei A.

Stage 2 - Das Mahnmal

N 48° 10.630' E 016° 29.544'

Während des Zweiten Weltkrieges wurden Zwangsarbeiter beim Bau des Donau-Oder Kanals und des Ölhafens eingesetzt.

Hier findest du ein Mahnmal, das an diese Zeit erinnert. Das Errichtungsdatum ist auf einem Schild vermerkt. Nimm die vierte Ziffer des Jahres für B.

Stage 3 - Typ Salzgitter

N 48° 10.697' E 016° 29.637'

Du stehst nun vor einem kleinem Obelisken, der an den Standort des Brückenkopfes Napoleons im Jahr 1809 erinnert. Schräg links hinter dem Obelisken siehst Du ein anderes "Betondenkmal" vom Typ Salzgitter. An der Vorderseite sind Lautsprecher-Sirenen und ein grünes Schild angebracht.

Wieviele Lautsprecher kannst Du erkennen? Nimm die Anzahl für C.

Stage 4 - Die Empfehlung

N 48° 10.717' E 016° 29.836'

Auf einem Schild wird empfohlen, gewisse Tätigkeiten an diesem Ort nicht auszuüben.

Wieviele Wörter umfasst diese Empfehlung? Subtrahiere 3 von der Anzahl und nimm das Ergebnis für D.

Stage 5 - Der Ölbaum

N 48° 10.562' E 016° 30.079'

Ein Baum wirft hier seinen Schatten inmitten von Tanks und einem Gewirr aus Rohrleitungen.

In Richtung Norden erkennst du einen blauen Hydranten mit einer zweistelligen Zahl, die zweifach angebracht wurde. Bilde die Ziffernsumme dieser Zahl. Die Einerstelle der Ziffernsumme sei E.

Stage 6 - Von Unten

N 48° 10.627' E 016° 30.519'

Du stehst nun vor der Einfahrt zur Bottom Loading-Füllstation für Tankwagen. Diese spezielle Art der Betankung soll für eine Verminderung der Emission von flüchtigen Kohlenwasserstoffen sorgen, die als Vorläufer des bodennahen Ozons angesehen werden.

Am unteren Schild sind eine ganze Menge von Verbots- und Gebotszeichen zu sehen. Nimm die Anzahl der Gebotssymbole, die einen Kopf (ohne Körper) darstellen, für die Variable F.

Stage 7 - Der Postkasten

N 48° 10.254' E 016° 30.529'

Hier hast du einen guten Überblick über das Areal. Ein Postkasten gibt entsprechend Befugten eine Orientierungshilfe für den Fall, falls du dich nicht an die Empfehlung bei Stage 4 gehalten haben solltest und dein Handeln zu unangenehmen Konsequenzen geführt hat.

Welche Farbe hat der Postkasten? GRAU=1,ROT=0,GELB=9. Nimm die entsprechende Ziffer für G.

Stage 8 - Ein Brunnen von vielen

N 48° 10.139' E 016° 31.217'

Ca. 10m nördlich des Brunnens findest du eine Grundwassersonde in unmittelbarer Nähe eines Bombenkraters. An der Oberseite der Sonde findest du ein Abbild eines Wassergottes, 2 Buchstaben und eine dreistellige Zahl. Nimm die erste Ziffer dieser Zahl für H.

Stage 9 - Wasser für Wien

N 48° 9.708' E 016° 31.521

Das Grundwasserwerk Untere Lobau wurde 1966 in Betrieb genommen und wird zur Abdeckung von Verbrauchsspitzen in der Trinkwasserversorgung eingesetzt.

Begib dich auf Augenhöhe mit dem Herrn Bürgermeister. Wieviele Tanks siehst du über den Damm ragen? Nimm die Anzahl für J.

Stage 10 - Die Yin-Yang Nummer

N 48° 9.909' E 016° 31.290'

Hier findest Du - gelb auf schwarz - eine zweistellige Nummer, Yin und Yang (Technik und Natur?). Nimm die Einerstelle dieser Zahl für K.

Der Cache

Den Cache findest Du bei N 48° GK.FBA' E 016° JH.CDE'

Es handelt sich um eine Doppeldose, Teil 1 beinhaltet das Logbuch, Teil 2 ist für kleine Trading-Items geeignet.

Initialer Inhalt: * Logbuch * Pen * Stash-note * Krokodil * Glückskäfer Viel Spaß beim Suchen!

Additional Hints (No hints available.)