Am Rande der Alb finden sich einige Karstquellen.
Mal umgangsprachtlich erklärt: Regen versickert auf dem porösen Kalk sehr zügig, da Kalk durch Kohlendioxyd im Wasser gelöst wird und somit schnell immer mehr Spalten, Risse und Hohlräume entstehen. Kleine oder auch größere Höhlensysteme bilden sich durch die dann das Regenwasser, quasi ungeklärt, als Bach fließt. Irgendwann treffen die Wassermassen auf eine undurchlässige Schicht, fließen seitlich ab und kommen am Rande das Kalkgebiets wieder zum Vorschein. Manchmal sind das dann so große Wassermengen, dass gleich hinter der Quelle Mühlen angetrieben werden können.
Die Ach fließt auf ihrem gesamten Weg im Urdonautal. Sie mündet in Blaubeuren unweit des Blautopfs in die Blau.
Aufgabe:
Um die immer wieder unterschiedliche Wassermenge abschätzen zu können, wollen wir die Fließgeschwindigkeit knapp unterhalb Quelltopfs hinter der Mühle bestimmen. Lass dazu 'Irgendetwas' (Blatt, Ast, Grasfloß oder auch Papierschiff) im Wasser schwimmen und verfolge dein 'Boot'. Merk Dir den Startpunkt (z.B. die kleine Brücke) und die Urzeit. (Zu irgendwas muss das GPS ja sinnvoll sein) Solange sich das Boot gleichmäßig bewegt, lass es schwimmen. Je länger die Strecke um so genauer der Mittelwert. Wenn Dein Schwimmobjekt schon sehr bald irgendwo hängen leibt, starte den Versuch erneut. Bestimme nun die Entfernung die zurück gelegt wurde und teile die durch die Anzahl der benötigten Sekunden. Schreibe diesen Wert als Mail an Achtopf@swp.de. Mit dem Absenden der Mail hast Du die Logerlaubnis erhalten. Fürge gerne noch die von Dir erhobenen Daten Deinem Log an.
Logischerweise beeinflusst der Wind und Strudel die Zeit die benötigt wird. Da es sich hierbei aber auch um Spaß und nicht nur um eine wissenschaftliche Untersuchung handelt, sollte die erreichte Genauigkeit genügen.