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Sandgrube EarthCache

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A cache by SWP Message this owner
Hidden : 7/11/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   not chosen (not chosen)

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Geocache Description:

Auf dem Grunde eines Meeres

Wie schon beim nahe gelegenen Earthcache Turitellenplatte behandeln wir hier einen Effekt des Molassemeeres. Hier befinden wir uns an einer Stelle auf dem ehemaligen Meeresgrund. In dieses Meer mündeten die Flüsse aus den Alpen, die größere Mengen Geröll, Kies und Sand mit sich führten. Je langsamer die Strömung wurde, desto schneller blieben die grobkörnigen Partikel liegen und nur die feinen Sande konnten von der Meeresströmung noch bewegt werden, bis sie sich schließlich hier absetzten. Hinzu kamen noch fosslie Bruchstücke, also Schalenreste von Muscheln etc. Das Molassemeer kam und ging in diesem Bereich, die Strömungen änderten sich häufig. Dadurch änderten sich die Bedingungen der Sedimentation, was man heutzutage noch an mehr oder weniger ausgeprägten Schichten im Sand erkennen kann, wenn man die Möglichkeit hat sich einen Schnitt durch die Sandlagen zu betrachten.

Aufgabe:

Begebt Euch zur Sandwand in der alten Sandgrube. Hier, mitten im Gebüsch findet man eine gut erhaltene Schichtfolge. Zuerst erkennt man die groben Strukturen, die aber immer wieder von Bereichen feinerer Strukturen unterbrochen sind. Man findet Parallel- und Kreuzschichtungen. Such Dir eine fein strukturierte Stelle und versuche festzustellen wie viele Schichten Du mit Deiner Hand abdecken kannst und notiere Dir die Anzahl. Damit hast Du die Logerlaubnis erhalten. Schicke dann einfach Dein individuelles Ergebnis an sandgrube@swp.de. Du kannst mir auch über mein Profil eine Nachricht mit dem Ergebnis schreiben. Bitte hänge noch, wenn es Dir gefällt, ein Bild der Sandwand Deinem Log an. Viel Spaß beim suchen, staunen und zählen.

Wie es zu den Schichtfolgen kommt?

Die abgelagerten Teilchen schichten sich aufgrund ihrer unterschiedlichen Absinkgeschwindigkeiten nach ihrer Dichte und ihrer Größe. Die Teilchen mit größter Geschwindigkeit lagern sich zuerst ab, liegen also zuunterst. So können sich verschiedene Stoffe schichtweise getrennt ablagern und aufgrund der vielen unterschiedlichen Gesteinsgrößen und die Änderungen der Sedimentationsgeschwindigkeit kann es an Stellen zu fast unzählbar vielen feinen Schichten kommen. Du erhältst also sicherlich bei Deiner Aufgabe je nach Blickwinkel und Stelle ein sehr individuelles Ergebnis.

Additional Hints (No hints available.)