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Brigittakapelle (reloaded) Multi-Cache

This cache has been archived.

BenniBanni: HYG1, du hast recht, in dem Jahr sind mehrfache Dosenversteckversuche an den Muggelmassen gescheitert, die hier ständig herumlungern, und eine erfolgreich versteckte Dose war bei der Kontrolle am nächsten Tag (vor der Aktivierung) gleich wieder weg...
Die Kapelle will wohl nicht bedost sein... naja.
Viel Glück in der Gegend...

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Hidden : 11/10/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Kurzer Multicache im Herzen der Brigittenau - wenige hundert Meter, wenns viel ist :o)

Ziemlich genau hier in dieser Gegend, die früher übrigens "Wolfsau" genannt wurde, befand sich die Handelsstraße von Wien nach Prag die über die Wolfsbrücke und dann durch die damalige Aulandschaft führte. Bei der Brücke war die so genannte "Wolfsschanze", eine von vielen Verteidigungswällen, errichtet.

Während des 30 Jährigen Krieges (1618 bis 1648) tobten recht heftige Gefechte um diese Stellung. Kaiserliche Soldaten hatten zwar die Brücke niedergebrannt, aber dennoch war es schwedischen Musketieren gelungen die Schanze einzunehmen. Dies stellte natürlich eine große Gefahr für Wien dar, und so befahl Kaiser Ferdinand III. die Rückeroberung.

An diese historischen Ereignisse knüpft sich nun eine Sage, die weit mehr Verbreitung gefunden hat, als die tatsächlichen Ereignisse:

Erzherzog Leopold Wilhelm von Österreich überwachte den Kampfverlauf und übernachtete im Feldlager. Als er am Tag seine Morgenandacht verrichtete, schoss eine Kanonenkugel durch sein Zeltdach. Er hatte den Tod vor Augen, doch er hatte Glück, denn die Kanonenkugel rollte nur vor seine Füße und explodierte nicht.

Als Dank an Gott gelobte Wilhelm dort eine Kapelle zu bauen, und so wurde nach dem Ende des Krieges in Gedenken an die Schweden die Brigittakapelle erbaut (1645-1651) - zu Ehren der Heiligen Birgitta von Schweden.

Ein zeitgenössischer Chronist namens Mathias Fuhrmann berichtet darüber erst 1767 in Anlehnung an eine Erwähnung des Jesuiten Leopold Fischer (1764) wie folgt:

"Anno 1640 [sic!] hat sich die Wunder Geschicht zugetragen, dass als der Durchlauchtigste Fürst Lepoldus Guilielmus Erz-Herzog von Oesterreich, wieder den Schwedischen General Ochsenstern, welcher sich unweit von der Stadt Wien gelagert hatte, auf dem sogenannten Tabor mit vielen Kriegs-Volck entgegen stunden, in dem Fest der hl. Brigitta eine Stuck-Kugel in das Haupt-Gezelt höchst bedachten Durchlauchtigsten Erz-Herzog vor dessen Angesicht, als derselbe dem H. Gebett oblage, geschossen worden. Worauf nach gleich beschehener Erfahrnus, dass just an diesem Tag das Fest der H. Brigitta mit einfalle, dieser Heldenmüthige Fürst sich entschlossen gegenwertige Capellen, nach den Formular seines Gezeltes erbauen zu lassen..."
– Mathias Fuhrmann

Quelle

Stage 1: Die Schilder bei N 48° 14.715 E 016° 22.470
Hier findest du mehrere Schilder (ein grüner Pfeil, ein blaues mit einer Kirche, ein weißes mit diversen Angaben, etc.)
Wenn du einen Hint für das Cache-Versteck haben willst, dann suche dir folgende Buchstaben (ohne Satzzeichen und Leerzeichen) aus den Texten der Tafeln heraus:

Grün: 13
Grün: 7
Blau(Kirche): 2
Grün: 9
Grün: 10

und merke dir das enstandene Wort.

Stage 2: Die 52er-Pfadfinder bei N 48° 14.694 E 016° 22.446
Schau genau, dann findest du den Hinweis... (inklusive dem zweiten Teil des Hints, falls du soetwas überhaupt benötigst...)

Final:
Ja, die Koordinaten solltest du jetzt ja nach Besuch der Stage 2 schon kennen...
Viel Spaß beim Finden :)

Additional Hints (Decrypt)

Rvara Uvag tvogf orv Fgntr rvaf haq mjrv iregrvyg... :)

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)