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Festungsgürtel Kreuzlingen #01 Bottighofen Dorf Traditional Cache

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Knokkelmann: der macht Pause

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Hidden : 7/15/2011
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:




Festungsgürtel Kreuzlingen #01 Bottighofen Dorf



Dies ist die 1. Station des Militär- Historischen Wanderweges
Kreuzlingen. Leider kann ich nicht alle Objekte des Festungsgürtels
in die Cache- Serie aufnehmen, einige sind (leider) auf einem
Privatgrundstück, oder sie sind nur über ein Privatgrundstück
zugänglich.

Achtung: Die Bunkeranlagen sind NICHT zugänglich. Es muss weder
in Gebüsche gekrochen werden, noch muss man etwas Verbotenes
tun. Bitte Schreibstift selber mitbringen.



Bottighofen Dorf

Baujahr: Juli 1935
Das freistehende, zweigeschossige Infanteriewerk ist als Ökonomiegebäude im Riegelbau getarnt. Der Kampfstand ist für ein sternförmiges Feuer mit drei Feuerlinien konzipiert. Die Hauptfeuerlinie ist mit einer Infanteriekanone, einem Maschinengewehr und einer Beobachtungsscharte in einer Panzerplatte ausgestattet, die beiden leicht erhöhten Nebenlinien mit je einem Maschinengewehr in einer Panzerplatte. Der gedeckte Eingang befindet sich zwischen den beiden Nebenlinien. Wie der Kampfstand ist auch der Unterkunftsraum im Untergeschoss in zwei Räume aufgeteilt und bot für 12 bis 18 Mann einen Liegeplatz.
Besonderes: Die Anlage ist perfekt getarnt und ist gut in das Dorfbild integriert.



Der Werkgürtel um Kreuzlingen


Der alte Kern von Konstanz liegt linksrheinisch. Militärisch
gesehen ist er ein deutscher Brückenkopf auf Schweizer Seite. Die
Befürchtung, dass deutsche Truppen in Konstanz ungehindert die
Rheinbrücke benützen und aus Konstanz durch Kreuzlingen über den
Seerücken zur Thur- Ebene stossen könnten, führte kurz vor und
während des Zweiten Weltkrieges zum Bau einer der dichtesten
Bunkerlinien weit und breit. Im darauf folgenden Kalten Krieg
verstärkte und ergänzte man die Sperrstellung laufend.

Die rund 11,5 km lange Frontlinie mit der Masse der
betongeschützten Kampfstände beginnt im Westen am See bei
Triboltingen, steigt Richtung nach Lengwil, wo sie gegen Norden den
See bei Bottighofen abbiegt. Sie umschliesst also Gottlieben,
Tägerwilen und Kreuzlingen, oder, anders gesagt, grenzt diese
Ortschaften aus. Die Kette umfasst mehr als 80 Werke, von denen die
eine Hälfte ab 1935 vom Büro für Befestigungsbauten geplant und ab
1937 gebaut wurde. Das Sap Bat 6begann zur gleichen Zeit mit dem
Bau von Geländehindernissen. 1939 waren zu Beginn des Aktivdienstes
42 Werke im Rohbau fertig. Ab 1941 füllte die Grenzbrigade 7 die
Lücken zwischen den Bunkern mit dem weiterer Befestigungen. Zu den
mit Maschinengewehren und Panzerabwehrkanonen ausgerüsteten
Kampfbauten kam eine Riesenzahl weiterer Anlagen wie
Beobachtungsposten, Panzersperren, Drahthindernisse, Minenfelder,
Unterstände, Kommandobauten, Munitions- und Materialstollen sowie
Baracken usw. Ursprünglich bei Weinfelden geplante Artillerieforts
mit 10.5-cm-Turmhaubitzen wurden nicht ausgeführt, hingegen
ergänzte man nach dem Krieg das Dispositiv mit jederzeit
schussbereiten Minenwerferstellungen und zusätzlichen
Unterständen.


(Quellen: Dep. Für Erziehung und Kultur des Kt. Thurgau,
„Alte Bunker und rostiger Stacheldraht“ und der Verein
Festungsgürtel, www.Festungsguertel.ch)


Wir wünschen euch viel Spass beim Suchen

Knokkelmann/
Waldfairy





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