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Gustavsburger Hafen IV Traditional Cache

This cache has been locked, but it is available for viewing.
Hidden : 7/27/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Tradi am Rande des Hafens
Traditional cache alongside the harbour.

Gustavsburg - Hafen IV

Die Hafenanlage von Gustavsburg blickt auf eine sehr wechselhafte Geschichte zurück. Lange Zeit gab es keine Brücke zwischen der (Gustavsburger) Mainspitze und Mainz. Wer von hier aus nach Mainz wollte, musste den Umweg über die (heutige) Theodor-Heuss-Brücke antreten oder sich mit einer Fähre über den Rhein schippern lassen.
Den Fahrgästen der "neumodischen" Eisenbahn ging es kaum besser: sie mussten hier von der Schiene aufs Schiff umsteigen, um die andere Rheinseite betreten zu können.
Mit der Installation (1860-62) der noch heute existenten Eisenbahnbrücke (auch: "Mainz-Gustavsburger Eisenbahnbrücke"), musste sich der Gustavsburger Hafen umstellen und sich vom Passagierhafen zum Umschlagplatz für Stück- und Schüttgut mausern. Aber die Zeiten waren ideal: Dampflokomotiven brauchten viel Kohle und Wasser. Die Kohle wurde hier umgeschlagen und teilweise auch zu Briketts veredelt; der Rhein lieferte ausreichend Wasser, das zum großen, überregionalen Güterbahnhof nach Bischofsheim gepumpt wurde. Zudem war der Main kaum ausgebaut und damit für größere Schiffe nicht befahrbar. Daneben wurden vielerlei Waren umgeschlagen, z.B. Bauholz aus Raunheim, Roh-Kupfer für hiesige Werk; aber auch Baumwolle, Kaffe, Gewürze, usw.
Somit wurde die Hafenanlage im Laufe der Zeit bis auf vier Hafenbecken ausgebaut.
Herbe Einschnitte bedeuteten die Ausbauarbeiten des Mains, als zunächst Frankfurt, später auch Aschaffenburg direkt angefahren werden konnten, ohne die Ware in Gustavsburg zu löschen und auf die Bahn verladen zu müssen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Gustavsburger Brikettfabriken auf internationaler Ebene national tätig: sie lieferten für das eingeschlossene Berlin die Briketts, die mit der Luftbrücke ab Frankfurt ausgeflogen wurden.
Mit dem Ende der Dampflokära in den 1960ern schlossen auch die Gustavsburger Brikettbetriebe am Hafen.
Auf dem Areal der Häfen 2 und 3 siedelte sich in den 1960er Jahren BP mit den großen Tanklagern an. Die Hafenbecken wurden zugeschüttet, die Tanks wurden hochgezogen. Auf der einen Seite versorgt eine Pipeline den Frankfurter Flughafen direkt, wie auch die Gustavsburger Tanklager mit einer Pipeline aus Rotterdam befüllt werden. Was noch per Binnenschifffahrt in die Tanks rein oder raus kommt, wird über das Hafenbecken 1 abgewickelt. Aber Vieles geht auch heute noch mit Kesselwagen auf die Schiene oder mit dem Lkw auf die Straße.
Der restliche Hafenbetrieb läuft heutzutage über das Becken 4. Auf der Südseite dominieren die zwei großen Krananlagen der HTAG (Häfen und Transport AG) für den Umschlag von Schüttgut (Steine/ Schotter); auf der Nordseite wird vor allem Eisenschrott umgeschlagen. Außerdem ist auch der Wassersportverein „Segelclub Mainspitze e.V.“ im Hafen IV beheimatet. Weitere Teile des Hafenbereichs werden wiederum von der Firma Frankenbach für die Lagerung und Verladung von Autos verwendet.
Der Gustavsburger Hafen hat eine wechselhafte Geschichte und ist alles andere als tot – auch wenn es vereinzelt, besonders am Wochenende so aussehen mag.

ANFAHRT:
Mit dem Auto: entweder von Gustavsburg kommend über die Gleise L3040/ "Pestalozzistraße"; über das Gewerbegebiet "Am Kupferweg" oder von der A60/ A671 ("Mainspitzdreieck") kommend.

Mit dem Fahrrad: von Mainz kommend über die (Eisenbahn-)Südbrücke und von da bei N49° 59.619 E008°18.273 die Gleise unterqueren oder (auch aus Frankfurter Richtung kommend) beim Bahnhof, bzw. Bahnübergang Pestalozzistraße.

Mit dem Zug/ S-Bahn:
In Gustavsburg aussteigen und die Unterführung in Richtung Hafen verlassen.

WICHTIG: Dieser Cache sollte besser nicht tagsüber (während der Woche) gesucht werden. Direkt daneben ist das Büro der Hafenlogistik (mit Blick auf das Objekt der Begierde). Auch werden hier Züge an- und abgekoppelt, da sind auf wenige Meter Entfernung durchaus mal Arbeiter in signalorange-farbenen Klamotten am schaffen.

Darum: werktags nach 18:00h oder eben am Wochenende. Danke!

ACHTUNG: Es ist nicht notwendig die noch aktiven Gleisanlagen zu betreten!

Additional Hints (Decrypt)

nhs qre Ehrpxfrvgr - avpug Znttv, fbaqrea...

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)