Auf dem
Gelände der "Gruftstraße" und der "Gruftgasse" hat noch niemals
jemand die ewige Ruhe gefunden, der zuvor das Zeitliche gesegnet
hatte.
Die Bezeichnung leitet sich vielmehr von
"Graben" oder "Schlucht" her. Die Straße wurde schon von jeher als
wichtige Verkehrsader genutzt. Einige Geschichtsforscher behaupten
sogar, es handele sich bei der "Gruftstraße" um eine "römische
Verbindungsstraße", die 13 v. Chr. von Drusus angelegt wurde. Über
die Höhe hinweg sollte so eine Verbindung zu dem in der Niederung
gelegenen Rindernschen Deich geschaffen werden.
Die Theorie ist allerdings stark
umstritten, da die Römer in der Regel ihre Militärstraßen nicht
über lange Strecken durch Hohlwege führten und die Straße vor ihrer
Verbreiterung in den Jahren 1826 und 1827 nur etwa 2,5 m breit war.
Auch die Tiefe der Schlucht, aus der sich die Gruftstraße
entwickelte, war nicht zu allen Zeiten gleich.
Um 1825 hieß sie sogar noch "die Grube",
wegen des beträchtlichen Einschnittes, den sie in der Klever
Landschaft bildete.
1827 entschloss man sich dann nicht nur zu
einer Verbreiterung der Straße, sondern zusätzlich auch zu einer
Art Aufschüttung, die das Niveau der Straßendecke veränderte.
Entsprechend ließ der Klever Bürgermeister Heister am 4. Oktober
1827 im "Clevischen Wochenblatt" (Nr. 40, Jahrgang 1827) eine
Bekanntmachung veröffentlichen, die lautete: "Die Ausfüllung des
Hohlweges, die Gruft genannt, soll an den Wenigstfordernden
öffentlich verdungen werden."
Auch in unserem Jahrhundert, im Jahre 1969,
wurden dann noch einmal die Gruft und die Held weiter
aufgefüllt.
Quelle: "Die
Klever Straßennamen und ihre Geschichte" -
www.heimat-kleve.de
Hier lag schon einmal ein cache von
"Powerweasel08", damals allerdings im Bereich der Ruhezone. Leider
wird diese nicht nur von "normalen" Spaziergängern genutzt, sondern
des Nachts auch von "jungen Leuten", die sich hier mit Alkohol
niederlassen und die Abgeschiedenheit genießen. Zum einen sieht es
dort leider auch entsprechend vermüllt aus, zum anderen ist dort
die Dose zuvor auch schon mehrfach verschwunden. Das Plateau und
das unmittelbar umliegende Areal wird zudem leider auch von
Hundemuggeln "benutzt" :-(
Trotzdem sollte der Ort als cache-location
meiner Meinung nach bei behalten werden. Da es hier viele aktive
Leger gibt und ich das, was ich basteln möchte vermutlich weniger
schnell umgesetzt bekomme, als die Koordinaten belegt sind, habe
ich hier zunächst eine provisorische kleine Dose abgelegt - also,
bitte nicht "meckern" ;-)
Bitte bringt einen eigenen Kuli und eine
Spitzzange oder Pinzette mit!
Beste G+ rüße
awema