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Blick über Rauenberg Traditional Cache

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Havarius:
Leider wurde der Cache bis heute nicht wieder aktiviert oder kein konkretes Aktivierungsdatum angegeben. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.

Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.

Havarius
Volunteer Reviewer for Geocaching.com

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Hidden : 7/22/2011
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Wir wünschen euch viel Spaß beim Suchen und Finden!

Und bitte über den Weg (oben) gehen nicht Querfeldein!

Informationen zum Ort:
Die weiß leuchtende und weithin sichtbare Kreuzigungsgruppe im Gewann „Burg- graben", eine Kopie des nicht mehr vorhandenen Originals. Die barocke Kreuzigungsgruppe mit dem Kruzifix, Maria, Johannes und Magdalena wurde 1775 von Johannes Wachter, dem ersten Wirt des Gasthauses „Zum goldenen Löwen", und seiner Ehefrau Maria Eva geb. Fellhauer gestiftet. Die von einem nicht bekannten Bildhauer aus Sandstein gefertigte Kreuzigungs-gruppe stand ursprünglich im Kirchhof außen am Chor der alten Kirche, die sich auf dem Platz des heutigen katholischen Pfarrzentrums befand, und diente als Station bei der jährlichen Fronleichnamsprozession. Nach dem Abbruch der alten Kirche 1910 wurde die Kreuzigungsgruppe am Anfang der 1920er Jahre vor der neuen Kirche an der Wieslocher Straße aufgestellt. Als 30 Jahre später die Kreuzigungsgruppe durch die Witterungseinflüsse stark gelitten hatte und eine Restaurierung wegen des schlechten Zustands nicht mehr möglich war, wurde 1956 vom Frankfurter Bildhauer Franz Bernhard eine genaue Kopie geschaffen. Im Zuge der Neugestaltung des Kirchplatzes wurde 1986 die neu restaurierte Kreuzigungsgruppe auf den Platz hinter der Kirche versetzt, wo sie eingerahmt von zwei Bäumen heute noch steht. Damals wurde die oben genannte Kopie der Kreuzigungsgruppe im Gewann „Burggraben" aufgestellt. Von den ursprünglichen Inschriften zu beiden Seiten und auf der Vorderseite des Sockels ist heute nur noch folgender Teil übrig geblieben: „Herr Jesu/durch die Wunden Dein/sollst mir armen Sünder gnädig sein." Bei der Burggrafensteige hörten die Wanderer, was die Mundart alles anrichten kann. Im 16. Jahrhundert wurde dieser Weg, der einst zur Burg „Ruhenberg" führte, „Burggrabenpfad" genannt. Der dortige Flurnamen „Burggraben", welcher der einzige Hin- weis auf die Existenz einer Burg auf diesem Berg ist, wird in der Mundart „Burggrawe" ausgesprochen. Daraus wurde fälschlicherweise der Straßenname „Burggrafensteige" hergeleitet, was dann zu der von den Winzern kreierten klingenden Weinlage „Rauenberger Burggraf" führte.

Additional Hints (No hints available.)