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In memoriam: Weserhütte Traditional Cache

This cache has been archived.

Die Buhner: Tut uns leid, aber Alter und Covid19 lassen es nicht zu, diese Dose weiter zu warten !
Viele GRüsse
Die Buhner

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Hidden : 7/27/2011
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Auf den heutigen Gelände des Werreparks stand ehemals die Weserhütte - ein Industriebetrieb, der in den Hochzeiten über 2000 Beschäftigte hatte und leider 1987 durch Managementfehler in Konkurs gegangen ist.
Dieser Cache soll an dieses weltweit bekannte Unternehmen erinnern!

Eisenwerk Weserhütte ( Quelle Wikipedia) <p><

Geschichte: Die Ursprünge der Firma liegen in der Gründung des Eisenwerks Weserhütte im Jahr 1844 durch Albrecht Emil Kuntze und Christian Friedrich Pottharst.


Der relativ kleine Betrieb stellte in bescheidenem Umfang Gusswaren her, vor allem Töpfe, Herde und landwirtschaftliches Gerät.


Nach dem Tod des Firmengründers Pottharst wurde der Betrieb auf dem Gelände an der Werre erweitert. Produziert wurde mit einer Gießerei, für den Maschinenbau und Brückenbau.


Zu Beginn des 20. Jahrhunderts geriet das Werk mehrfach in finanzielle Schwierigkeiten, es folgten Umstrukturierungen und neue Kapitalgeber.


Während des Zweiten Weltkriegs war die Weserhütte Teil der deutschen Rüstungsindustrie und produzierte Geschütze (Pak und Flak), Panzerspähwagen und Schützenpanzerwagen.


Ein Teil der Produktion wurde in der sogenannten U-Verlagerung in das nahe gelegenen Wiehengebirge verlagert. Dort wurde in unterirdischen Stollen die kriegswichtige Produktion ausgelagert ! Den Stollen „Kröte“ nutzte die Weserhütte AG um Flakgeschütze unterirdisch herstellen zu können.


Wegen der Rüstungsproduktion waren das Werk und damit auch die Stadt Bad Oeynhausen kurz vor Besetzung der Stadt durch die US-amerikanische Armee Bombenziel der Alliierten.


Bei dem Bombenangriff am Karfreitag, dem 30.03.1945 1944 starben insgesamt 192 Mitarbeiter der Weserhütte im Bombenhagel.

In der Produktion wurden auch viele Zwangsarbeiter eingesetzt. Eine schreckliche Geschichte vom Schicksal eines Zwangsarbeiters können sie hier lesen : http://www.hiergeblieben.de/pages/textanzeige.php?limit=50&order=datum&richtung=ASC&z=94&id=5007

Nach Ende des Krieges folgte die Demontage der Fabrik. Teile des Werksgeländes wurden von den Briten beschlagnahmt und wurden von der britischen Besatzungsmacht bis 1958 als Instandsetzungswerkstatt, ( REME) der Armee genutzt.


Nach dem Krieg war das Unternehmen zwar weitgehend ruiniert, hatte jedoch in den folgenden Jahrzehnten Anteil am deutschen Wirtschaftswunder und konnte sich in den 1950er- und 1960er-Jahren – neben Konkurrenten wie Demag, Menck & Hambrock und Orenstein & Koppel – als einer der großen deutschen Baggerhersteller etablieren. </P>


Vor allem in der Konstruktion von Seilbaggern nahm die Firma eine weltweite Spitzenstellung ein.



Außerdem stellte es auch Großtransportanlagen, Maschinen für die Ziegeleiindustrie und Maschinen für die Hartzerkleinerung her. In den 1950er-Jahren beschäftige die Firma weit über 2000 Mitarbeiter und nahm damit in Ostwestfalen einen Spitzenplatz ein.

Der Niedergang der Firma begann in den frühen 1970er-Jahren, so dass sie sich zunehmend auf den Anlagenbau konzentrieren musste.

1987 ging die Firma in Konkurs.


Nach dem Konkurs : Grundsteinlegung Werrepark: 11.03.1997


Eröffnung des heutigen Werreparks: 01.04.1998

Additional Hints (Decrypt)

Uvag : zntargvfpu

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)