Eisenwerk Weserhütte (
Quelle Wikipedia) <p><

Geschichte: Die Ursprünge der
Firma liegen in der Gründung des Eisenwerks Weserhütte im Jahr 1844
durch Albrecht Emil Kuntze und Christian Friedrich Pottharst.
Der relativ kleine Betrieb stellte in bescheidenem Umfang
Gusswaren her, vor allem Töpfe, Herde und landwirtschaftliches
Gerät.
Nach dem Tod des Firmengründers Pottharst wurde der Betrieb auf
dem Gelände an der Werre erweitert. Produziert wurde mit einer
Gießerei, für den Maschinenbau und Brückenbau.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts geriet das Werk mehrfach in
finanzielle Schwierigkeiten, es folgten Umstrukturierungen und neue
Kapitalgeber.
Während des Zweiten Weltkriegs war die Weserhütte Teil der
deutschen Rüstungsindustrie und produzierte Geschütze (Pak und
Flak), Panzerspähwagen und Schützenpanzerwagen.
Ein Teil der Produktion wurde in der sogenannten U-Verlagerung
in das nahe gelegenen Wiehengebirge verlagert. Dort wurde in
unterirdischen Stollen die kriegswichtige Produktion ausgelagert !
Den Stollen „Kröte“ nutzte die Weserhütte AG um
Flakgeschütze unterirdisch herstellen zu können.
Wegen der Rüstungsproduktion waren das Werk und damit auch die
Stadt Bad Oeynhausen kurz vor Besetzung der Stadt durch die
US-amerikanische Armee Bombenziel der Alliierten.
Bei dem Bombenangriff am Karfreitag, dem 30.03.1945 1944 starben
insgesamt 192 Mitarbeiter der Weserhütte im Bombenhagel.
In der Produktion wurden auch viele Zwangsarbeiter eingesetzt. Eine
schreckliche Geschichte vom Schicksal eines Zwangsarbeiters können
sie hier lesen :
http://www.hiergeblieben.de/pages/textanzeige.php?limit=50&order=datum&richtung=ASC&z=94&id=5007
Nach Ende des Krieges folgte die Demontage der Fabrik. Teile des
Werksgeländes wurden von den Briten beschlagnahmt und wurden von
der britischen Besatzungsmacht bis 1958 als
Instandsetzungswerkstatt, ( REME) der Armee genutzt.
Nach dem Krieg war das Unternehmen zwar weitgehend ruiniert,
hatte jedoch in den folgenden Jahrzehnten Anteil am deutschen
Wirtschaftswunder und konnte sich in den 1950er- und
1960er-Jahren – neben Konkurrenten wie Demag, Menck
& Hambrock und Orenstein & Koppel – als einer
der großen deutschen Baggerhersteller etablieren.
</P>

Vor allem in der Konstruktion von Seilbaggern nahm die Firma
eine weltweite Spitzenstellung ein.
Außerdem stellte es auch Großtransportanlagen, Maschinen für die
Ziegeleiindustrie und Maschinen für die Hartzerkleinerung her. In
den 1950er-Jahren beschäftige die Firma weit über 2000 Mitarbeiter
und nahm damit in Ostwestfalen einen Spitzenplatz ein.
Der Niedergang der Firma begann in den frühen 1970er-Jahren, so
dass sie sich zunehmend auf den Anlagenbau konzentrieren
musste.
1987 ging die
Firma in Konkurs.
Nach dem Konkurs
: Grundsteinlegung Werrepark:
11.03.1997
Eröffnung des heutigen
Werreparks: 01.04.1998