Ferdinand Grauthoff hatte nach vielen Jahren
nicht mehr alle Einzelheiten seiner Reise durch die Rochauer Heide
in Erinnerung. Doch an eine Begebenheit konnte er sich noch recht
gut erinnern. „So war ich gebeten worden die Skizze, die ich
von meinem Begleiter erhalten hatte, wieder im Walde zu verstecken.
Ich war dem Weg in Richtung SWzW solange gefolgt bis ich den
letzten Grenzstein erreicht hatte. Auf dessen Rückseite war
tatsächlich keine Jagennummer mehr verzeichnet. An dieser Stelle
holte ich das Kärtchen hervor, um mich zu orientieren und ging wie
mir geheißen wurde erst einmal kurz nach links dem Weg bis zu
nächster Gelegenheit folgend, um dort sogleich wieder rechts zu
gehen. Ich hielt mich an die Anweisungen und kam auf dem rechten
Weg an dem auf der Karte verzeichneten Meilenstein mit den
Inschriften „Gehren“ und „Waldweg“ vorbei.
Einhundertsiebzig Meter hinter dem Meilenstein versteckte ich das
Kärtchen wie mir aufgetragen wurde hinter einer doppelten
Kiefer.
Ich war heilfroh, als ich endlich in Hohenbucko ankam. Von hier
geht es wieder durch dichtes Holz nach Schlieben und von da durch
Holz und Heide nach Herzberg. In Herzberg habe ich schlecht
geschlafen. Die Ursache davon könntet ihr aus diesem Versen sehen,
die ich zu jedermanns Warnung in großen Buchstaben an die Tür
schrieb: Nehmt Freunde, nehmt euch doch in acht, vor dem
Gardinenbett, denn es hat Wanzen. Ich leg mich drum in dieser Nacht
aufs Kanapee, den Kopf auf meinem Ranzen. Es fehlt zwar dort an
weichen Federkissen, doch schläfts sich gut, denn man wird nicht
gebissen.“